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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
93
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wegen der veränderlichen Materie. yz

fahrung stimmet auch damit überein. WirjndieCör,wissen z. E. daß allerhand Materien per drin-durch das Wasser können flüßig werdenden,das Wasser aber gehöret vor sich auchunter die flüßigen Materien. Es istdemnach klar, daß eine flüßige Materie dieandere flüßig machen kan. Wgrme ist ei.ne flüßige Materie und sie machet dasWastser flüßig (§.;?> Das Wasser ist eineflüßige Materie, und sie machet Kalck undandere dergleichen Materien flüßig. OhneZweiffel ist auch noch eie.e subtilere Mate-rie als die Warme, welche dieselbe flüßigmachet, weil wegen der unendlichen Subti-lität der Materie die Warme noch nicht diesubtileste ist (§. z), ja auch eine andere sichdurch sie bewegen muß, wenn sie getheiletseyn soll (§.?.8.y).

§. 64. Wir finden in der Erfahrung,daß Woherdie Materien erst weich werden, ehe sie cs kom-flieffen und eben, was sie flüßig machet,die,selben erst weich machet: jedoch trifft dieses^.nicht durchgehends ein. Wachs schwel-sind. ^tzet von der Warme und fließet; aber dieWarme machet es auch weich und zwarwird es eher weich als es fliestet, und voneinem geringeren Grade der Warme Hin»gegen schmeltzet dasEis gleich und fliestet inWasser, ohne daß man mercken kan, daß esvorher weich würde. Man siehet ohne meinErinnern, daß die Warme die Ursache vonder Weiche des Wachses ist. Unterdessen