Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
89
Einzelbild herunterladen
 

webender veränderlichen Materie. 89

thmU Und deswegen können auch stehen-de Materien, als Bley, Zinn, Wachs rc.fiieffcnd werden, ohne daß die Figur ihrerTheile geändert werden darf : auchwerden ohne dergleichen Veränderung die-selben wieder stehend. Ja da selbst dasWasser und andere fiüßige Materie bloßdadurch stehend werden , daß ihnen dieWärme entgehet (§.55); so müssen auchdie Theile desWassers und anderer flüßigerCörper so beschaffen seyn, daß sie feste aneinander hangen können, wenn nur nichtsvorhanden, welches ihre Berührung hin-dert.

H. ? 8 . Wir sehen auch hieraus ferner,daß Unter-zur Flüßigkeit nicht genung ist, daß dieThei- MledesCörpers bloß von einander getrennet AAsind und in einem Haussen bey einander lie- undgen; sondern über dieses eine Materie er- in einemfordert wird , die ihnen proportionirliche HaussenTheile hat, so sich zwischen jene gesellen, ein-und daher sehen wir den Unterscheid, wel,"",^"^cher zwischen einem flüßigen Cörper und ei-Theile,nem Haussen bey einander liegender Dinge""von einerley Art, zum Exempel einemKorn-Hauffenffich befindet. Nemlich hieristkeineveränderliche oder fremde Materievorhanden, die in Proportionirliehen Thei-len mit ihnen dergestalt vermischet wäre,daß zweyen Körnern Korn z. E. auch einF 5 Korn

«