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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
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' wetten der beständigen'Materie.' 77

Denn z.E. einige horte Cörper sind ge-brecblicb, als Glaß, töpfferne Gefasse rc.andere können einer grossen G walt wieder«stehen, ehe sie brechen. Etliche lassen sichschneiden, als Holtz; andere hingegen zer-reiben, als ein Sand Stein, oder auchein Ziegel. Wiederum einige lassen sichspalten; andere zersägen und so wei»

§. 47. Es würde zu weitlaufftig fallen Welcheallen diesen Unterscheid zubemercken, undjcheimt auch eben nicht nöthig zuseyn. 'wDen da dieses besondere Eigenschasstcn der ''

Cörper von besonderer Arr sind; so kanman auch bequemer an andern Orten da-von handeln, wo wir durch sie Gelegenheitdazu bekommen. Unterdessen will ich docheines und das andere hiervon zur Probeanführen. Man saget, daß ein Cörpergespalten wird, wenn die Theile weiter voneinandergehen, alsdas Instrument, wo-mit man theilet, hinein dringet. Z.E.wenn man in ein Stücke Holtz einen Keilschlaget; so gehen die beyden "Theile wei«ter von einander, als der Keil hinein ge-trieben wird. Man siehet hier gar bald,daß die Theile eines Cörpers, der sich spal-ten lasset, mehr nach der Breite, als nachder Lange zusammenhalten müssen. Wirsehen auch an dem, Holtze: denn dieses