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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
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gleichen Veränderung sich ereignen soll: soersichet man auch daraus, was für Wär-ckungen in der Natur erfordert würden,wenn sie eine dergleichen Art der Verän-derung hervorbringen sollte,als in der Kunstgeschiehet. Als in unserem Exempel wirddurch die Säge der Zusammenhang derTheile nach der Breite oder Dicke desHoltzes, durch den Hobel nach der Länge des-selben gehoben. Man erkennet demnachhieraus überhaupt, daß, wenn Theile voneinander sollen abgesondert werden, ihreVerrnüpffung mit einander müsse aufgeho-ben werden und man dannenhero in sich er-eignenden besonderen Fällen darauf zusehenhabe, wie es möglich sey die Verknüpffungder Theile zu heben. In der Kunst treffenwir jederzeit die Ursachen an, wodurch dieTheile, welche mit einander verknüpfst sind,getrennet werden, als in unserem Exempelgeschiehet es durch das Sagen und dasHobeln: allein wenn man in die Naturkommet, muß man keine der Kunst ähnlicheWürckungen zugeben, bis man entwederdieselben zeigen, oder aus der Gegenwartden künstlichen ähnlicher Dinge oder auchWürckungen schlüffen kanchaß dergleichenUrsachen sich in der Natur befinden müssen,ob wir sie gleich mit unseren Sinnen nichterreichen können, auch öffters nicht wissen,ob sie einerley sind mit andern Dingen, diewir vorhin durch anders WüMmgen ha»

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