^4 Esp.l. Von dem Wesel»
Mündlich beantworten; so ist für allenDingen zu mercken, daß wir in der Kunstzu allen Wercken, die durch sie zum Vor*scheine kommen, keine andere Materiengebrauchen, als die mit unter die Artender natürlichen Cörper gehören. Nunkan mit ihnen in der Kunst keine Verän-derung sich ereignen, es muß auch zugleichin ihnen ein Grund anzutreffen seyn,warumdergleichen Veränderung mit ihnen sich zu-tragendem (§.zo lVlsk.). Derowegen er*kennet man, daß die natürlichen Cörper,dieals eigenthümliche Materien zu den Wer-ken der Kunst gebraucht werden, geschicktsind eine dergleichen Art der Veränderungin sich ergehen zu lassen und aus was für ei-nem Grunde sie dazu aufgeleget sind. Undeben dieser Grund zeiget, wie allgemeinman den Satz machen soll, wenn man ihnals einen Grund in Erklärung der Naturmachen will. Z. E- Ich sehe, daß ein Mi-scher, wenn er das Blat zu einem Tischemachen will, von Bretcrn Stücke loß sä-get und sie glatt behobelt, bis sie genau in ei-ner ebene neben einander passen. Hier ent-stehet in dem Holtze eine Figur, die vorhernicht darinnen war, in dem Theile vonein-ander abgesondert, einige davon genommenund die übrigen auf eine andere Art nebeneinander geftellet und zusammen gefügetwerden, als sie vorher bey einander waren.Fraget man nun, warum solches, angehet,