Natur der Lörpcr. tz?
vor sich klar ist, daß durch die Bewegung je-derzeit etwas veränderliches hervorgebrachtwird, mästen dadurch der Zustand vielerDinge, die zugleich mit einander sind, ge-ändert wird (8.57. neu): so können garviel Veränderungen in dem Raume, denein Cörper einnimmst, sich ereignen, ohnedaß man die geringste Veränderung anihm wahrnimmet. Da wir nun dergleichenVeränderungen, die man nicht wahrnim-met, weder untersuchen, noch auch zu eini-gem Nutzen anwenden kan; so haben wiruns darum nicht zubekürnmern. Und dem-nach ist es eben sowenig nöthig, als mög-lich, daß wir die Natur ergründen; son-dern diejenigen gehen zu weit und nehmenzuviel aufsich, die weiter gehen wollen, alswir odlerViren können.
§. r 1. Es ist wohl wahr, dass unmerck-- Emliehe Veränderungen, die nach und nach in ZweMeinem Eörpervoxgehcn,ihn in den Stand be-setzen können, da er zu einigen Veränderung sinnier,gen geschickt wird, welche er sonst nimmer-mehr hatte leiden können. So findet manz. E.daß eineArtzney untcrweilen einegantzwiedrige Würcküng hat, tveil vorher eineandere den Weg dazu gebähnet. Ja dawir schcn, daß zuweilen einem eine Speiseschadet, die er sonst ohne Schaden genos-sen, und davon auch andere, die sie zugleichmit ihm jetzund gemessen, kein UngemachE z ver-