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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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20 dgp.I. V on dem VVesett

in dir Natur alle Materie in steter Bewe-gung seyn müsse: w lches ich an diesemOrte noch etwas umständlicher ausführen

. will.

^cn drn 6. Damit wir die Nothwe ndigkeitTheilen sehe», warum alle Materie beständig inder Ma-Bewegung seyn müsse; so müssen wii fürterie kein allen Dingen erkennen, daß zwischen denleerer Theilen der Materie, die sich in einem Lör-sevn kan per befinden,keine Raumlein seyn können,- "'die von aller Materie leer sind. Dennent-weder esgiebet dergleichen leere Raumlcinin einem Cörper, oder es sind keine darinnenvorhanden. Wir wollen setzen: es wareneinige darinnen vorhanden. So treffenwir alsdcnn kleine Theile oder Staublcinindem Cörper an, die eine Figur undGrösse haben, ohne daß eine Ursache ange-zeiget werden kan, warum sie dergleichenFigur und Gröfie haben. Und dieses ha-ben auch schon vor Zeiten diejenigen er-kandt, welche dergleichen leere Raumleinin den Cörpern sich eingebildet, und des-wegen behauptet,daß die kleinesten Staub-lein der Materie nothwendig ihreFigurundGrösse hatten, auch daher ihrer Natur undihrem Wesen nach uncheilbakr waren.Danun aber hieraus folget, daß etwas sey»kan, davon kein zureichender Grunl>vorhanden, warum es ist; so wieder«spricht der Satz von den leeren Raum«

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