Regierung nicht so von oben herab. Allerdingsmuß sie sich für Billigkeit, Freiheit und Ehrebekennen; aber sie bindet sich nicht durch leereWorte, sie bleibt frei, zu intcrvenircn odernicht, je nach den Umständen und den wesent-lichen Interessen des Staats.
Leicht ist dieses Räthsel zu erratben: Män-ner, welche die Revolution vom Juli 1830nicht recht begriffen hatten, die sich vor ibrfürchteten, die ihr ihre eigene Schwäche liehen,haben geglaubt, die neue Monarchie könne demRechte nach nicht bestehen, wenn sie nichtschnell von allen Kabinetten Europ-a's sanktie-nirt werde. Statt zu dieser Anerkennung durcheine starke, großartige Stellung zu nöthigen,hat mau in den Kanzcleicn darum gebeten;man hat das Prinzip der Nichtintcrvention vor-angeschickt, um sich dahinter zu verbergen.Kaum war man anerkannt, (weniger durch dieWirkung deö Nichtintcrvcntionsprinzips, alsdurch den Schrecken den wir, ungeachtet derdemüthigen Stellung des Konscils, einflößen)so fuhr man sich in diesem Prinzip fest, des-sen Bedeutung man nicht ganz eingesehen hat-te ; man hatte es gewollt, um in Frieden zuvegetiern, nicht um in Ruhm zu leben.