jemals die Franzosen, seil dem Anfange ihrerAnnalen, genossen haben.
Seil sechs Monaten baben wir ein Wunderunter unseren Augen: jede Gewalt ist zerbro-chen ; es gehorcht wer will; Frankreich regiertsich und lebt von selbst durch den bloßen Fort-schritt seiner Vernunft. Unter welcher Regie-rung hat es diesen Fortschritt gemacht? Etwaunter den Gesezcn des Konvents und des Di-rektoriums, oder unter dem Absolutismus desKaiserthums? — Nein, unter der gesczlicheuHerrschaft der Charte, während des Reichesder Freiheit der Redncrbühne und der Presse.Was ich heute zu sagen wage, wird die Lei-denschaften des Augenblickes verlezen; aber Je-dermann wird es wiedersagen , wenn die feind-selig rückwirkende Gährung einmal beschwich-tigt ist.
Diese fünfzehn Jahre der Restauration wa-ren sogar nicht ohne Glanz; als Denkmälerhinterließen sie schone Gebäude, Standbilder,Kanäle, neue Quartiere in Paris, Hallen,Wasserleitungen, zahllose Verschönerungen, einewicdergeborne Militärmarine, das befreite Grie-chenland, eine tapfere Kolonie in dem Schlupf-winkel jener alten Seeräuber, die ganz Euro-