geahndet rief verborgen lagen; ich kann aber in diesen blosder astronomischen Untersuchung gewidmeten Blattern michnicht umständlich über eine Entdeckung äußern, die mit allenLebensverhältnissen und religiösen Meinungen so nahe in Ve-rührung kommt. Sobald aber die Astronomen diese Progcßio-nen untersucht haben werden, werde ich ohne alle Zuthuungvon Meinungen, blos aus Experimenten und Schlüssen vomBekannten zum Unbekannten beweisen, daß der leere Raumunmöglich ist; daß das Weltall mit einer Aether-Atmosphäregefüllt ist, welche sich nach jeder Sonne zu verdünnt, so daßder ausgedehnteste Theil im Zentrum eines jeden Planeten,Systems diejenigen Gase sind, welche das Feuer der Sonneunterhalten; daß bei dieser Verbrennung eben so wie bei Me-teor.-Erscheinungen sich Materien zu Massen zusammenhäu-fen müssen, welche die Sonncnflecken bilden; daß diese Mas,sen verbrennend sich auflösen oder von der Sonne ausgewor,fen werden und neue Welkkörper bilden, welche sich mehr undmehr von der Sonne entfernen, je nachdem ihre Masse er-kaltet, und endlich, nach vielen Tausend Zähren immer zu-nehmender Entfernung und Verminderung ihrer Bewegun-gen, als Fixsterne unbeweglich erscheinen, jedoch immer nocheine für ganze Generationen unbemerkbare Bewegung behal,ten, wie die neuern Astronomen schon bemerkt haben, daßnichts am Himmel unbeweglich ist; daß die größer» Weltkör-per die kleinern auf dem Wege von der Sonne bis zur äu-ßersten Atmosphäre einholen, und sie alsdann ihren Lauf ge,incinschaftlich fortsetzen müssen, wie man auch sieht, daß nurdie entfernter» Planeten Trabanten haben, wie Jupiter fünf,Saturn eine Menge, die sich als Ning zusammenschließen,und Uranus eine solche Anzahl, daß sie zwei Ringe bilden;daß diese vereinigten Sphären, je nachdem sie sich von derSonne entfernen, sich mehr und mehr einander annähern.
Druckschrift
Bewegung der Erde und der andern Planeten von ihrem Ursprunge bis zu ihrem Ende : oder Auszug aus den astronomischen Tabellen eines noch nicht herausgegebenen Werkes, wo diese Bewegung aus den Beobachtungen der Astronomen von den ältesten Zeiten bis zu uns nachgewiesen wird
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