so einfache Thatsachen wie der Abstand und die Umlaufszeikder Himmelskörper zurückzuführen; so kann ich auch erwar-ten, daß diese wichtige Frage nicht mit blinder Anhänglichkeitan alte Meinungen, nicht mit scheinheiliger Vesorgniß fürreligiöse und moralische Grundsätze, und nicht ohne gründ-liche Untersuchung beurtheilt, und vor Allem nicht von denGelehrten mit Stillschweigen Übergängen werden wird.
Man wird auch bemerken, daß ich keine Zugeständnisseja selbst keinen Glauben verlange; ich billige vielmehr dasMißtrauen, welches die viele» Schwärmereien und Systeme,die so oft in der Naturkunde die wirkliche Wissenschaft er-seht haben, gegen jede neue Entdeckung einflößen müssen,und mein Wunsch wäre, daß, gleich dem Volke, das einemPropheten zurief: „thue erst Wunder um uns zu überzeugen,"bei dem jetzt so weit vorgerückten Stande der wirklichen Kennt,nisse, wo keine Träumereien mehr geduldet werden können,auch dem ernsten Naturforscher zugerufen würde: willst duuns etwas Neues lehren, so zeige mehr als Wunderdinge,zeige Wahrheit die Jeder begreift.
Man denke nicht, da ich hier blos dieses Verzeichnißliefere, welches zu einer allgemeinen Philosophie gehört, de-ren politischer Theil bereits erschienen ist"), daß ich durch ei-nige Zurückhaltung rärhsclhaft seyn will. Ich mache ausmeiner blos auf Thatsachen wie diese hier beruhenden Natur-lchre kein Geheimniß, und habe im In-und Auslande vieleBekannten und Gelehrte davon unterhalten, welche die Wichtig-keit eines Naturgesetzes einsahen, das nicht blos alle bekanntenNaturerscheinungen erklärt, sondern deren auch aufdeckt, welche,wie diese Bewegung der Himmelskörper, vom Menschen un-
') Theorie der Politik bei L. W- Krause in Berlin, und >>»
nouvelle, clie-: .1. Rttiiouaril ä l^ris.