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hat sich nach den Cyklen von Miton und Calippeallmählig vermehrt und ist jetzt .so daß der Zeitraum von30und,^ Tagen, den wir Mo-nat nennen, etwas ganz Anderes als ein Mondwechselist, und ein Dichter würde nicht mehr, wie zur Zeit derRömer, sagen können: >
ddx Iioris Iiox Llgus clles, er nocls tlicgus ^
I^unigenss surgunr Menses, «x mensibus auni. ^
I2r
Unsrere Eintheilung des Jahres in 12 Theile rührt au-genscheinlich von einer Zeit her, wo es wirklich 12 Mond-wechsel im Jahre gab, denn die Alten konnten sich über denso sichtbaren Lauf des Mondes nicht irren, und wenn sie nichtöfterer Veränderungen in dieser Eintheilung des Jahres ge-macht haben, so ist die Ursache die, daß die Sonne das ein-zige Gestirn ist, welches die Jahreszeiten ordnet, und bei derZeiteintheilnng wenig Rücksicht auf den Lauf des Mondesgenommen wurde, eben so wie wir auch heute noch 12 Mo-nate beibehalten, obschon es deren schon mehr als 12j im Jahregiebt. Mau sieht dadurch, wie viel es wahrscheinlicher ist,daß die Zeit immer nach dem scheinbaren Laufe der Sonnegerechnet worden ist, und daß es niemals Mondjahre gege-ben hat, wie man deren zu erfinden gcnöthigct war, und dasfür unmöglich gehaltene Daseyn eines Jahres von zehn odereiner geringeren Zahl Monate zu erklären. Das Jahr derAlten kann niemals etwas Anderes als ein wirkliches Jahr,ein Sonnenjahr, gewesen seyn. Wie sollte auch die Rückkehrder Wärme und Kälte, die Erndtc ihrer Früchte und dieZeit der Saat, sie das wahre Sonnenjahr nicht kennen und