Die Beschleunigung der Bewegungen der Trabanten Impikcrö und Saturns durch die Verminderung ihrer Entfer-nungen von diesen Planeten ist seit ihrer Entdeckung schonbemerkbar geworden. Um aber die Annäherung des Traban-ten der Erde durch diese Beschleunigung zu bestätige»/ ha-ben wir ein anderes Mittel als die astronomischen Beobach-tungen, welches allen Menschen seit dem ersten Alter der Erdebis zu uns sichtbar war, dieß ist: daß die Beschleunigung desUmlaufs des Mondes um die Erde die Monate im Jahrevermehren muß. Wenn es daher außer den astronomischenBeobachtungen durch alle Zeitrechnungen bestätigt wird, daßunsere Vorfahren nicht so viel Monate im Jahre halten wiewir, und sogar die Namen der Männer, welche nacheinanderdie Vermehrung der Mond-Umläufe zuerst bemerkt, und demJahre Tage und Monate zugesetzt haben, so wie die Zeiten,wo diese Ansähe gemacht wurde», uns von der Geschichtegenau aufbewahrt worden sind, so wird eine große Vermeh-rung der Geschwindigkeit in der Bewegung des Mondes Je-dem augenscheinlich seyn.
Es geht aus folgendem Verzeichnis; hervor, wie die Zahlder Monate im Jahre von den ältesten Völkern bis zu unszugenommen hat, und selbst während wir noch fortfahrenzwölf Monate im Jahre zu rechnen, giebt es deren schonmehr als zwölf und einen halben.
Nomulus war gewiß ein Stifter und Gesetzgeber, des-sen Weisheit in allen Zeitaltern bewundert werden wird.Kann man voraussetzen, daß ein König, dessen Anordnungenso ausgedehnte Kenntnisse bezeugen, die einfachsten Begriffeder Astronomie nicht gekannt hätte, wenn die periodischenUmläufe des Mondes und der Sonne, die allen Menschensichtbar sind, astronomische Kenntnisse genannt werden kön,neu? Kann man glauben, daß NomnluS ein Jahr von