unmöglich sey» zu zweifeln, daß die Entfernung des Mondeswirklich abgenommen hat.
Die Ausdehnung des Schattens des Mondes auf derErde ist, wie aus nachstehendem Verzeichnis, von Niccioliberechnet, zu ersehen, vom Knoten der Sonne ab gerechnetim Zeitraum von 1600 Zähren von 10° 25^ auf 18° 1/ oderum 1° 21/ vermindert. Von beiden Seiten des Mondkno-tcns ab gerechnet ist die Verminderung noch starker.
Ze weiter die Sonne von uns entfernt ist, je mehr mußder Schatten, womit die Erde zur Zeit der Finsternisse dieScheibe des Mondes bedeckt, kleiner werden, und je wenigerder Mond von der Erde entfernt ist, je kleiner noch dieserSchatten werden muß; es muß folglich, wenn solche Plah-veranderunge» dieser Gestirne Statt haben, dieser auf derMondscheibe so leicht zu beobachtende Schatten und Halb-schatten, nach der Reihe der Zeitalter, wo die Beobachtun-gen Statt hatten, kleiner und kleiner gefunden werden. DieGrenzen der Mondfinsternisse auf der Erde müssen sich folg-lich verengen.
Der Durchmesser des Schattcnkegels der Erde muß ausden nämlichen Ursachen zunehmen.
Die Grenzen, binnen welchen die Mondfinsternisse aufder Erde sichtbar sind, haben sich im nämlichen Zeitraum von1600 Zähren von 15^ 38^ auf 12°, oder um 3° 38^ verengt.Der Halbmesser des Schaltens der Erde, welcher ehemals15^ 30" auf dem Monde beobachtet wurde, ist bis auf 13^12-1" vermindert.