Druckschrift 
Die Heilung der asiatischen Cholera und das sicherste Schutzmittel gegen dieselbe
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Nicht unwillkommen möchte Manchem hier noch eine *u-sätzliche Mittheilung sein, welche ich von einem gelehrten, mit,<ler Allöopathie, wie mit der Ilpmöopathie, vollständig vertrautenund Letzterer sein Leben und seine Gesundheit verdankendenArzte erhalten, der Gelegenheit gehabt hat, eine sehr grosse An-zahl Cholera-Kranker in Polen zu sehen, und mehrere mit dementschiedensten Erfolge selbst homöopathisch zu behandeln, ohnevon den spätem Mittheilungen des II. Ilofraths HahnemannetsVas wissen zu können.

Weil dieser erfahrne Arzt gewöhnlich zu spät zum Erkrank-ten kam, um die Krankheit mit Campher noch im ersten Sta-dium auslöschen zu können, sondern meistens schon Erbrechenund Durchfall eingetreten war; so befanden sich, nach Beseiti-gung der Krankheit selbst, die Genesenden zuweilen in einemZustande, der noch weit davon entfernt war, Gesundheit ge-nannt werden zu können. Am gewöhnlichsten war dies eineArt Nervenfieber, dessen beste Behandlung in dem Vorste-henden angegeben ist, und deren schnelle Hülfe unzählige Malein solchen Fällen erprobt ist, wie sie sich auch bei ihm abermalserprobte, indem sie, als bereits im Jahre 1814 (im AllgemeinenAnzeiger der Deutschen Nro. 6.) vom Ilofrath Hahnemann ge-lehrt, jedem Homöopathen bekannt war.

Oft aber sind die Nachwehen anderer Art, wohl wenigergefährlich, aber doch bedeutend genug, um Hülfe wiinschens-werth zu machen, nachdem der Körper durch die Macht derSeuche in sehr hohem Grade angegriffen ist, und hier erschei-nen denn hauptsächlich folgende drei Formen:

1. Eine allgemeine Unempfindlichkeit mitSchwin-den der Sinne und wiederkchrcnden Ohnmächten. Dage-