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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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schen in allen Verhältnissen des Lebens aushelfen, ihm das rechteRettungSmittrl immer in der Noth, im Glück ihm immer diebesonnene Fassung, im Unglück ihm immer den Alles neu auf-richtenden Muth geben können: eben so wenig reicht die Gewandt-heit und Kunst der Staatsvorsteher, die Tapferkeitund Anzahlder Heere, der Handel und der Reichthum des Volks hin,einen Staat unter allen Umständen blühend oder ehrwürdig zuerhalten. Das vermag nur Frömmigkeit einer Nation, Frömmig-keit derer, die ihr vorstehen. Denn nicht von außen, aus demStaube, geht das Leben ein; sondern aus unserm Innerstengeht das Leben in die Erscheinung der Außenwelt über; ausunserm Innern hervor geht die Gewalt, das Irdische zu gestalten.

Wie die Beherrscher der Welten anfingen, stolz auf das Lichtihrer vermeinten Aufklärung, die Religion uns Religiosität«ls Nebensache zu behandeln, oder zu bespötteln, verloren dieVölker jene Eigenschaft, jene rührend große Begeisterung, durchwelche sie vormals im Krieg und im Frieden ein rührendesgroßes Schauspiel gaben. Es trat in den Zeitaltern, welche demFeuer der Religionskriege folgten, eine widerliche Schlaffheitund Lauheit ein. Die Nationen verloren gleichsam ihre Selbst-heit. Man verwandelte sie in wohlgebundene Maschinen, inGegenstände der Staatsrechnung. Man zählte ihre Köpfe, undwähnte aus der Menschenmenge ihre Stärke zu erkennen; manüberschlug die Menge der natürlichen und künstlichen Erzeugnissedes Landes, und glaubte in der Masse der öffentlichen Einkünfteden Hebel der schwierigsten Unternehmungen zu finden. Manverwandelte die Heere in Maschinen, und glaubte in der Anzahlder Schaaren, in der Behendigkeit ihrer Wendungen und Hand-griffe die Bürgschaft der Unüberwindlichkeit suchen zu müssen.Man brförderre die Wissenschaften, den Unterricht in niedernund höher» Schulen, nicht sowohl weil Wissenschaft und Er-kenntniß des Geistes wahre Ernährung sind, als vielmehr, umdurch die Vervielfältigung der Einsichten, Entdeckungen undErfindungen die Masse der Staatskräfte zu vergrößern, mitDenen man gegen die Nachbarn spielen könne. Man bekümmertesich wenig um das Gemüth und den Edelsinn derer, die zu öffent-