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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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41 .

Bekehrung heidnischer Völker.

2 . Thess. 8/ i.

Wer da verschmachtet ist und matt,

Soll leben und sich freu n:

Satt werden soll, wer Mangel hat;

Wer glaubt, soll selig sein.

Sagt'S aller Welten Völkern an:

Bekehret euch zum Herrn!

Ihm werde Jeder Unterthan,

Und Jeder dien' ihm gern.

Was Liebe gab, mit Liebe sei,

- ES Allen dargebracht,

Nicht mit des Schwertes Tiranuei,

Nicht mit der Fürsicn Macht.

sosehr auch wohl in den finstern Zeitaltern voriger Jahrhundertedurch die Barbarei der Unwissenheit der Völker, durch die Kriegs-sucht und den Ehrgeiz ihrer Fürsten, durch den Stolz und dieHabsucht der Geistlichen, das Urchristenthum an seiner einfachenSchönheit verloren hatte, waren dennoch Taufende und Tausendeim ächten Sinne der heiligen Religion beharrlich geblieben. Niegingen die von Jesu gepredigten Heilswahrhcitcn, nie die vonihm geoffenbarten Hähern Erkenntnisse ganz unter. Noch sah manwahrhaft fromme Christen, die Gott und die Mitmenschen liebtenvon ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüthe;Christen, welche, ohne sich an dem überhandnehmenden Verderbender Zeit zu ärgern, in stiller Einfalt des Lebens, Jesu Christo mittugendlichem Wandel nachfolgten, und höher als allen äußerlichenPrunk, die Reinheit des Gemüthes und Vollkommenwerdungdes unsterblichen Geistes achteten. Dergleichen Personen lebtenan den lasterhaften Höfen der Fürsten, wie in den unternStänden, und eben so zahlreich in den Klöstern, als in der Welt.Ja, die Klöster waren damals eigentlich als die wahren Aufrecht-Halter der sinkenden Religiosität anzusehen, als außer denselbenfast überall roher Sinn und ruchloses Treiben und tugendloseWerkheiligkeit herrschend werden wollte.