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der höllischen Verdammniß entrinnen? (Matth. 23, 23—33.)Wahrlich, ich kann nicht glauben, daß es einen Gottesläugnergebe: aber gibt es einen, so ist es derjenige, welcher die Re-ligion Jesu Christi, das Heiligthum aller großen und gutenMenschen, zu einem heidnischen Gaukelspiel fürs Volk macht,um dabei seinen Eigennutz zu sättigen, oder seine Ehrsucht; oderwelcher das Göttliche zu einer gemeinen Polizcimaßregel herab-würdigt, womit er, wie am Leitseil einen Hund, den Pöbelanziehen und loslassen kann. Da ist nicht das Reich Gottes,und würde mit silbernen Glocken in die Kirche geläutet, undauf goldenen Bänken gebetet!
O Gott, Vater des Lichts, erleuchte die Fürsten und Obrig-keiten der Völker unserer Tage, rühre die Herzen derer, welche
die Verkünder Deines seligmachenden Wortes sind, daß sie sich Ä
hinwenden zu dem Einen, was uns Noth thut, und des Irdischen ir
vergessen! O bleibe bei uns mit Deiner Gnade, Jesus Christus, li
denn es will wieder Abend werden! Inbrünstiger denn jemalsbete ich zu Dir: Dein Reich komme zu uns! Amen.
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