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gottgefälligste aller Menschenthaten sei. Fern von den Menschenund den ihrem Umgang erwachsenden Versuchungen z^ur Sünde,glaubte man seine Unschuld und Heiligkeit am besten zu bewahren,und der Gnade und Liebe Gottes am würdigsten zu bleiben.
Die heilige Schrift sagt: Meidet die Lüste des Fleisches,meidet die sinnlichen Gedanken und Begierden; verläugnet euchselbst und die Welt, das ist, um des Göttlichen, um der Tugendwillen achtet alle Freude und allen Schmerz des Lebens gering'Wer seinen Ehrgeiz, seinen Golddurst, seine Wollüste, seinenNeid und Groll befriedigen will, der dienet Gott nicht. Ihrkönnet nicht Gott dienen und dem Mammon! — Doch nirgendswird geboten die Menschen zu fliehen, sich in Einöden zu begraben,und aufzuhören, seinen Nebenmenschen durch Rath und Thatnützlich zu sein. Nein, vielmehr lasset euer Licht leuchten vor denLeuten ; wuchert zum Besten der Menschheit mit dem Pfunde,welches euch Gott anvertraute; was ihr wollet, daß euch dieLeute thun sollen, das thut ihr ihnen zuvor!
Und so will ich, wie Jesus Christus, wie alle seine Jünger,»m Umgang mit Jedermann verbleiben ; genießen mit Dank dieGaben Gottes; Allen wohlthun nach meinen Kräften; und nichtin träger Andacht da von ferne stehen, wo ich helfen könnte undsollte. Wie Gott die Welt geliebt hat, daß er uns seinen cingebornenSohn gab, so will auch ich die Welt lieben; nicht das Irdische inder Welt, sondern daS Heilige und Göttliche darin; nicht denStaub, sondern den Geist; nicht die thierische Begierde, sonderndie gottgefällige Tugend. So diene ich nur Gott, nicht demMammon.