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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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munterte dazu die Seini'gen auf, mochten auch seine Feinde ihndarum lästern und sprechen : Sehet, er sitzt mit Zöllnern undSündern zu Tische; er ist ein Prasser, ein Weinsäufer! Ebenso ermunterten nachmals seine Jünger: Seid fröhlich mit denFröhlichen! Nur das war dabei sein heiliger Wille: Hänge deinHerz nicht an das Irdische, sondern an das Unvergängliche.Jage nicht mit Unmäßigkeit nach Glücksgütern dieser Welt, nachReichthum, Ehren und andern Vorzügen. Euer Schatz sei imHimmel! Wir sollen die Freuden des Lebens nur im Vorbeigehen,als eine Erquickung genießen; nur im Vorbeigehen, weil sie selberschnell an uns vorübergehen. Und waS Gott verleiht, der Geberaller guten Gaben, sollen wir ehren und als ein Mittel gebrauchen,seinen guten Willen desto besser zu vollziehen ; es ist das unsanvertraute Pfund, mit dem wir zur Beglückung unserer Mit-erschaffenen wuchern sollen. So sollen wir mit dem, was Gottuns Irdisches schenkt, für Gott leben. Wer aber für das Irdischeganz und zugleich für das Göttliche leben will, versucht dasUnmögliche. Man kann nicht zweien Herren dienen. Ihr könnetnicht Gott dienen und dem Mammon.

Jene frommen Einsiedler in den ersten christlichen Zeitennahmen aber diese Worte in einem offenbar allzustrengen Sinn.Sie glaubten mit Ertödtung ihres Fleisches und ihrer Begierdennie zu wert gehen zu können. Sie wurden mit den Gaben, dieihnen der Vater im Himmel zum Besten ihrer Nebenmenschengegeben, denselben ganz unnütz; sie vergruben, gleich dem trägenKnecht im Evangelium, das ihnen anvertraute Pfund in die Erde.Sie behandelten ihren Leib mit einer ihn oft verstümmelndenGrausamkeit. Wäre dies daS wahrhaft gottgefälligeLeben, so müßte man es mehr oder weniger von jedem Sterb,lichen so verlangen können. Wenn aber jeglicher Mensch sich,von Andern getrennt, in Einöden flüchtete: welch ein traurigerZustand auf Erden würde daraus hervorgehen, ganz den göttlichenEinrichtungen und den in seinen Naturgesetzen geoffenbartenZwecken entgegen. Die gesammte Menschheit würde getrennterleben, als die Zahl der wilden Thiere, und allmälig wieder,gleich diesen, verwildern ; ja die Menschheit würde auösterbsn