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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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ziehen, überall den Landrsgesitzen genau Folge leisten, sondernmehr tdun zum Besten Anderer, als billig von ihnen hätte vcr-langt werden können. Der Soldat verlor selbst im Gewühle derSchlacht die zarten Gefühle der Menschlichkeit nicht; der Be-dürftige hatte noch immer einen Bissen Brodes übrig, um ihndem noch Aermern zu geben; der Kaufmann verschmähte allzu-großen Gewinn; und was Einer auch Bewundernswerthes that.Keiner konnte und mochte es sich zum Verdienst rechnen; viel-mehr Jeder schien unzufrieden, nicht mehr geleistet zu haben. Mansah sie aller Orten in brüderlicher Eintracht; mc-chren sie auchVerschiedener Meinung sein, ihre Herzen blieben unzetrennt einig.Man sah sie immerdar heiter; selbst m den schwersten Gefahrenerkannte man aus ihren freundlichen Mienen, aus der stillenWürde ihres Aeußern, den unerschütterlichen Frieden, der inihrer Brust wohnte. Mit Gelassenheit nahmen sie die Gabendes Glücks; mit göttlicher Freude traten sie für eine gerechteAnd gute Sache in die Gefahren des Todes hin.

Ein solches Betragen rührte den Beobachter, und mußte'ahn zur Lüde einer Religion entflammen, welche so wunderschönLruf den Sterblichen einwirkte. So ging des Evangeliums be-seligende Kraft von Herz zu Herz über. Der bekehrte römischeSoldat theilte seinen Glauben im Süllen den Kricgsgefahrtenmit, die in den kaiserlichen Legionen von einem Ende Europaszum andern zuziehen pflegten; und christliche Kaufleute, wennsie von ihren G.schifcen zu entfernten Ländern und Inseln ge-führt wurden, trugen ihre heiligen Ueberzeugungen in Welt-gegenden , wohin vorher nie ein Strahl römischer oder griechischerW ff.nschast gedrungen sein mochte. So sprühten unbemerkt dieLichtfunken ewiger Wahrheit umher unter die Nationen, undnach wenigen Jahrhunderten waren Millionen reif, sich lautund öffentlich zu Christo zu b>kennen.

Aber auch die christlichen Gemeinden selbst waren vollgroßer und bleibender Thätigkeit, das Wort Gottes zu verbreiten.Es liegt in der Natur des Menschen, seine glücklichen Erfahrun-gen, seine Ueberzeugungen allgemein zu machen und Andernmitzutheilen. Wer hätte Wahrheiten ve, schweigen mögen, die