Luk. 21, 24 .
Er kam, der Rücher, der Verwüst».
Gott schützt uns / riefen noch die Priester,
Hier ist sein Tempel, hier sein Herd!
Nein, Golems schont nicht der Zerstörer;
Der Herd des Herrn, ihr Lngenlehrer,
Die Burg auf Zion liegt zerstört.'
Das Volk aus den betrog'nen Landen,
Das seinen Irrthum schaudernd steht,
Zieht hin in fremder Völker Banden,
Noch heut der Vötter Schmach und Lied-
Ä)ie verschredcn auch die Meinungen unserer ältesten christ-lichen Vorfahren über das sein mochten, worüber ein mensch-licher Verstand am wenigsten mit einiger Gewißheit entscheidenkann: doch darin waren sie alle einig, sich durch die Lehrenihres Hruandes zu heiligem Sie hielten in Demuth, Sanft-muth und Geduld noch lange zusammen. Sie alle mit einanderbetrachteten sich wie einen einzigen Lctb, belebt und beherrschtdurch einen einzigen Geist, den Geist Jesu Christi. Alle hattennur einen Herrn, einen Glauben, eine Taufe und Alleeinen Gott und Vater Aller, der da ist über Alle, und LurchAlle, und in Allen. Verschieden mochten dir Gaben, dieAemter, die besondern Vorstellungen von göttlichen Dingensein. Dieselben hatten doch zuletzt nur einerlei Ziel: fortzu-schreiten in Heiligung und Wahrheit, bis daß, wie Paulusau die Epheser (4, 13.) schrieb, wir Alle hinankommen zueinerlei Glauben und Erkenntniß des Sohnes Gottes.
Mittlerweile sich also das Evangelium von Land zu Land,von Volk zu Volk im Süllen ausbreitete, ward die Zeit erfüllt,da das jüdische Reich aufgelöset werden und die Hauptstadt des-selben untergehen sollte, wie Christus Jesus geweiffagt hatte.
Diese Begebenheit war für das Christenthum von den wich-tigsten Folgen. Nur Wenige lebten von denen, Sie sich rühmenkonnten, unmittelbare Begleiter und Schüler des Welterlöftrsin seinen irdischen Tagen gewesen zu sein. Doch bei Allen hatte