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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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30 .

Die Lehre Christi und die Lehre der Christen.

t. Kor. ä, 20.

Wenn sich auch die Zweifel regen,

O mein Jesu, Du alleinKannst durch Deines Wortes SegenLehrer, Retter, Tröster sein.

Liebe nur sind Deine Lehren,

Liebe kann sie nur erklären,

Ohne Lie'b', o Gotteslicht,

Kennt, versteht der Mensch Dich Nicht.

Nur aus Dein Wort, nicht auf LehrenSchwacher Menschen, laß mich seh n;

Deine Stimme laß mich hören,

Deine Stimme recht versteh'n.

Mehr, als Zeugniß aller Welten,

Laß mir, Gott, Dein Zeugniß gelten!

Richte meinen ganzen SinnNur auf Deine Wahrheit hin!

d^och waren, seitdem Jesus von der Erde weggenommen worden,kaum vierzig Jahre verstrichen, und schon in allen Gegendender damals bekannten Welt zerstreute, einzelne Bekenner desvon ihm gestifteten Glaubens, oder ganze Gemeinden, die ihnund seine Lehre verehrten. Ohnmächtig empörte sich der Zornder eifernden Juden; ohnmächtig der Spott oder die Gewalt derHeiden, die ihre Göttertempel und Altäre in manchen Gegendenimmer verlassener werden sahen. Vielmehr die, welche auf denchristlichen Glauben als eine höchst gefährliche Neuerung schalten,hatten den Verdruß, zu bemerken, daß nichts zu dem Alten, wassie und ihre Vorfahren bisher hochgeehrt hatten, zurückkehrenwollte. Eine höhere Religion, die das ganze Wesen der Mensch-heit mit lebendiger Kraft durchdrang, war allgemeines Bedürfnißgeworden, und die Welt strebte ganz vergebens dem Gefühleoder der Erkenntniß der Wahrheit entgegen, die Jesus Christusgepredigt hatte. Alle dawider gebrauchten Mittel zeugten vonder Beschränktheit deS Verstandes damaliger Machthaber, odervon ihrer wilden Leidenschaft, die da Gewalt an die Stelle deS