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Es war unter den ersten Schülern Jesu nur eine Hoff-nung, die Hoffnung des ewigen Lebens, des Wiedersehens, derVereinigung mit Gort dem Vater.
Und diese Hoffnung, wer kann sie mir rauben? Hat mir sieJesus nicht erworben? Warum soll ich sie nicht mit allen denentheilen, die an Jesum glauben und Gottes Gebote erfüllen? —Wer durch seinen Glauben, durch seine Liebe, durch seine ThatGottes Beifall hat, der hat Alles. Er gehört Gott, Gott gehörtihm, wie ein liebevoller Vater seinem guten Kmde. Darumkonnte Paulus zu den ersten Christen in Rom sprechen: Es istAlles Euer. Es sei Paulus oder Apollos, es sei Kephas oderdie Welt, es sei das Leben oder der Tod, es sei das Gegen-wärtige oder das Zukünftige: Alles ist Euer. Ihr aber seidChristi: Christus aber ist Gottes. (L. Kor. 3, 22. 23.)
Vater unser, Du im Himmel und auf Erden, Du im Lebenund im Tode, und im Vergangenen und im Künftigen, Dein istAlles. Und durch Jesum Christum, der mir meine Bestimmungen,Deinen Willen, das Verhältniß meiner unsrer blichen. Seele zumewigen All offenbart hat, bin ich Dein, bist Du mein Gott,mein Vater, mein Heil, und Alles ist mein. — Dieses Leben, .dieser Traum, noch habe ich ihn : ein herrliches Sein erwartetmich, denn es ist mein. Ich stehe auf Deiner Millionen Welt-sterne einem; aber nicht dies Stäubchen, we.ches tch bewohne,Deine ganze unendliche Schöpfung, Va.er, ist mein Vaterhaus.Nicht hier allein — überall in endlosen Fernen wohnen meineBrüder in den Himmeln; höhere, bessere Wesen, als ich, unsdoch meine Brüder, meine Miterschaffencn. Sre, vollkommenerals im, mögen Dich herrlicher preisen: aber auch das freund-liche Stammeln Deines jüngsten, unmündigsten Kindes ist Dirangenehm.
O mein Jesus, mein Lehrer, wie selig hast Du mich durchDein Wore gemacht! Zweitausend Jahre sind beinahe verflossen,seit Du, Erhabener, Wunderbarer, Göttlicher, Da himmlischerZeuge des Himmlischen, auf Erden wandeltest. Völker, Länder,Gebirge sind seitdem verschwunden, aber Deine Worte nicht. DerStaub verwehte; aber der Geist athmet ewig. Und was sind