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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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21 .

Die Erscheinungen Jesu nach der Auferstehung.

Zweiter Theil.

Jsh. 20, 24 29.

Wenn alle Freuden kranken:

Die Hoffnung blüht gesund.

Mein Glaube kann nicht wanken,

Er ruht auf Felsengrund.

Mein Glaube stammt vom cw'gen Gott,

Stark gegen Noth und Tod und Spott.

Kannst du den Weltbau brechen,

Zerstäuben Welt und Meer?

Zum Nichts allmächtig sprechen:

Gib neue Welten her?

Du kannst es nicht und darum brichtDein Zweifel meinen Glauben nicht.

Was Jesus mir gegeben,

Ist Licht aus Gottes Reich;

Mein Glaube ist mein Leben,

Und macht mich Engeln gleich.

Durch ihn bin ich im Staub verklärt,

Der Gnade meines Gottes werth.

dir, der Geliebteste von denen sei gestorben, mitwelchen dich Gott durch die heiligen Bande des Blutes ver-bunden hat, oder der Edelste unter allen deinen Freunden,welchen zu retten du gern dein eigenes Leben weggegeben hättest,schlummere den kalten schweren Todesschlaf im Sarge; und dufühltest dich einsam in der Welt von nun an; und dein Herz,auf immer hienieden von ihm losgerissen, verblutete im lang-samen Schmerz?; und welchen Trost man dir auch reichen,welche Zerstreuungen man dir auch verschaffen wollte, nichtskönnte dich trösten, nichts zerstreuen. Denke dir dann, eskäme ein Freund und sagte mit Entzücken: Weine nicht, wasdu auf ewig verloren zu haben fürchtest, es ist noch nichtverloren; weine nicht, dein Liebling athmet, lebt noch, wandeltumher! welche wunderbare Gluth würde plötzlich dein ganzesLeben durchdringen, indem der längst verglimmte Hoffnungs-funken in dir zur hellen Flamme aufloderte! Und wie würde