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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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errichtet. Seinen Sieg über den Buchstaben des Gesetzes, überden Wahn des Aberglaubens, verkünden weit umher auf demErdreiche die feierlichen Klänge der Glocken, die zu seiner Ver-ehrung rufen. Durch ihn ist der Arme beglückt, der Niedrigeerhaben, der Reiche dcmuthvoll, der Krieger menschlich, unddie Gewaltigen beugen das Knie und beten weinend im Staubezum ewigen Vater auf im Namen des ewigen Sohnes. Dassahen die Jünger Jesu nicht! Sie sahen nur mit Furcht dendrohenden Zorn der Juden, vor welchen sie sich verbargen; denTrotz eines Hrrodes; die Gewalt eines römischen Machthabers,in dessen Hand und Laune das Schicksal des Schuldlosesten hin-gegeben lag; den Stolz des majestätischen Hohenpriefterthums,dessen Ansehen ewig und unvernichtbar zu sein schien. Ich abersehe die Juden wie Spreu vom Winde zerstreut in alle Welt,verachtet unter allen Nationen. Wo stand der Thron Herodes?Was ist von Rom und seinen schrecklichen Machthabern geblieben?Siehe, Staub ist Alles geworden; aber das göttliche Reich JesuChristi breitet sich von Jahrtausenden zu Jahrtausenden immersiegreicher aus. Es ist kein Hoherpriesier mehr, nur noch Jesusist es, der Einzige. Er ist der König der beseligten Geister, ihrGesetzgeber, ihr Führer zu Gott. Das sahen die Jünger Jesunicht; ich bin aber der Augenzeuge von Erfüllung aller Ver-heißungen , die er der Welt gegeben.

Wie sollte mein Glaube an ihn wanken können ? Ist er mirnicht allenthalben nahe? Sehe ich nicht die Wirkungen seines gött-lichen Thuns und Lebens überall, fühle ich nicht die Macht derWahrheit im Tiefsten meines Innern? Sollte ich die Zeitge-nossen Jesu beneiden, die ihn irdisch sahen, und die Wundenmaaleseiner Hände und Seite? Bin ich nicht zu beneiden, der ich seineVerherrlichung auf dem ganzen Erdkreise, und die Herrschaftseines Geistes über die zahllosin Kinder des Staubes erblicke?

Gelobt und gebenedeit fei der Name meines Gottes, dermich diesen Sieg Jesu sehen ließ, von Ewigkeit zu Ewigkeit.Amen.