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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
Entstehung
Seite
193
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Geheimniß bleiben, und nicht Kunde mehrerer Personen seinmüssen.

So künstlich alle diese und andere Vermuthungen über dieRückkehr Jesu ins irdische Leben, alle Erklärungen des Wunder-baren in seiner Auferstehung sein mögen: was erklären sie mir?Was gewähren sie mir, alle Vermuthungen, die eben darumkeine Wahrheit sind, weil sie Vermuthungen ewiglich bleibenmüssen? Das weiß ich, er fühlte am Kreuze den Tod, undempfahl sterbend seine Mutter dem treuen Jünger Johannes.Das weiß ich, er rief: Es ist vollbracht! Das weiß ich: Wasserund Blut floß aus seiner vom Todesspeer durchstochenen Seite.Das weiß ich, am dritten Tage lebte er wieder, auferstandenvom Todtenlager des Grabes, seinen Freunden erscheinend. Hierist kein Vermuthen, kein Erklären, kein Entwundern. Ich schweigezu dem, was mir nach den Einsichten des Verstandes dunkelist. Wer könnte die Räthsel jener Vergangenheit lösen? Aberich theile das schaurige Entzücken der Jünger und JüngerinnenJesu! Ich verehre die Fügungen Gottes, des Vaters, des ewigenWeliordners! Christus ist erstanden! Und die Weissagung desAlterthums erfüllt sich auch hier wunderbar: Du wirst meineSeele nicht in der Hölle lassen, und nicht zugeben, daß DeinHeiliger verwese. (Ps. 16, 10.)

Es ist wahrlrch sträflich, die Auferstehung Jesu zu läugnen,weil, wer sie läugnet, damit die fromme und edle Menge derJünger Jesu, der Evangelisten und Apostel, dieser ehrwürdigenund einfachen Zeugen Gottes, Lügen straft, und sie geradezuals Betrüger der Welt, als Verbrecher aufstellt. Wer die Auf-erstehung Jesu läugnet, behauptet damit, daß Alles, was soviele von einander unabhängige, tugendhafte Personen über dieHeimkehr des gestorbenen Weltheilandes ins Leben, und überseine nachherigen Thaten und Lehren erzählten, ein absichtlichvon ihnen erdichtetes Mährchen sei. Wahrlich, ist es Sünde,lebende Personen, deren Frömmigkeit anerkannt ist, als Be-trüger zu verleumden: so ist es auch Sünde, dergleichen gegenVerstorbene zu thun. Und du, der denjenigen für einen Bösewichthält, welcher spottend die Redlichkeit deines Gemüths verlästert,