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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
Entstehung
Seite
153
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So sprach er von seinem leiblichen Tode. Oft setzte er inzwischenhinzu: Bin ich auch von euch genommen, ich werde dennochbei euch sein, bei euch bis ans Ende eurer Tage. Bin ich auchvon euch genommen, ich werde desto herrlicher wieder erscheinen,und zwar allen Geistern auf Erden in der allgemeinen Offen-barung meiner Lehre, in der Offenbarung meines überirdischenReichs.

Den wahren Anfang dieses unsichtbaren Reiches setzte er indie Zeiten kurz nach der Zerstörung Jerusalems und Zerstreuungdes jüdischen Volkes. Denn war der Tempel vernichtet, so endetedamit der ächte mosaische Gottesdienst, welcher an diesen Tempelgebunden war. Hatte das jüdische Volk, hinwcggeschleppt unteralle fremden Rationen, kein Vaterland mehr, so war die falsche.Hoffnung auf einen irdischen Messias vernichtet. Dann mußteMan es allgemein erkennen, daß kein Anderer der Christus oderMessias sei, als Jesus von Nazareth. Dann konnte an dieStelle des untergegangenen mosaischen Gottesdienstes nurGottesverehrung im Geist und in der Wahrheit treten, wieJesus gelehrt und der Samariterin ernst voraus gesagt hatte.

Ich werde irdisch von euch genommen; herrlicher werde ichSem Geiste nach wieder zu euch kommen, und mein unsichtbaresMeich wird sein von einem Ende der Welt bis zum andern. Daswar es, was er ihnen in mancherlei Bildern und Gleichnissenverkündete. Und welches wird das Zeichen sein Deiner Zukunftund der Welt Ende? fragten ihn die Jünger. (Match. 24, 3.)Er antwortete: Es werden einst viele falsche Messias aufstehenund das Volk zum Aufruhr verführen. Hütet euch, den ehr-geizigen Betrügern zu glauben. Empörungen und Kriege werdenfolgen. Dann wird das Ende kommen.

Der Jude hielt sein Volk für das ariserwählte Gottes, seinTand für das von Gott den Vatern verheißene und ewig bestimmte.Der Jude kannte keine andere Welt, als die scinige. Daher dachteman mit der Zukunft des M-ssias und dem Aufhören des bis-herigen Zustandes der Dinge das Ende der Welt verbunden,und jenes wie dieses stellte man sich ganz sinnlich vor. Auf dieseArt muß die Frage der Jünger verstand«: werden. Jesu Antwort