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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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I.

15.

Die Weissagungen des Messias.

Lu kas 24 , 19 .

Du wurdest, Salem, nicht bekehrtVon deines Christus Zähren.

Wie wardst du, Sünderin, zerstört!

So kann der Herr zerstören!

Pr.ophctenmördcrin,

Dein Glanz ist hin,

In Schutt und Staub,

Der Heiden Raub.

Gott hat gerichtet.

Erzittre, Welt, es ist auch dirDes WarnerS Stimm' erklungen.

Der Schulden Lohn gedroht auch dirIn seinen Weissagungen.

Verhöhne lächelnd sie,

Spät oder frühSchlägt Gottes HandDer Frevler Land.

Gott ist der Richter.

Viöenn der feinste Menschenkenner oder der geistvollste unterallen Dichtern, die jemals lebten, den Vorsatz gefaßt hätten,das Urbild eines großen Weisen darzustellen, der seiner immerselbst würdig gethan, und im Größten, wie im Kleinsten miteiner Sicherheit, Folgerichtigkeit und Uebereinstimmung in seinemganzen Wesen gehandelt hätte, das Alles von der ersten bis zurletzten seiner Stunden in wunderbarem Einklang geblieben wäre:er hätte kein vollendeteres Urbild darstellen können, als die ein-fachen, ungelehrten, in der Schriststellerkunst sehr unerfahrnenEvangelisten in ihren Lebensbeschreibungen von Jesu lieferten.Und diese Männer, kaum der Sprache recht mächtig, in der sieschrieben, erzählten nur ganz schlicht und einfältig, was siewußten, ohne sich darum zu bekümmern, ob sie mit einanderin ihren Berichten zusammenstimmen würden, ohne daß Einervon der Arbeit des Andern wissen mochte ; ohne allen Vorsatz,ein wunderbares Urbild von der Größe des menschlichen Geistesschaffen zu wollen.