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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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Und als Alles vorbereitet war, kam er; im gewähltesten Augenblick;kein Jahr zu früh, kein Jahr zu spät. Es war unvermeidlich;seine Lehre mußte nothwendig über die ganze Erde verbreitetwerden; die Altäre des Heidenthums mußten nothwendig stürzen.Wer die Geschichte des christlichen Glaubens kennt, die Ver-folgungen und Triumphe desselben, muß mit Anbetung oderschauderndem Erstaunen bekennen: Diese Religion sollte dashöchste Gut und Wissen des menschlichen Geschlechts werden.'Das ist der mit leserlicher Schrift im Buch der Weltgeschichteausgedrückte, unverkennbare Wille der Verhängnisse. Dies Allesist eine große, weltbekannte Thatsache. Sie läßt sich nicht Hinweg-zweifeln. Sie ist das Wunder, welches bis auf unsern Tag vonder Göttlichkeit der Sendung Jesu zeugt. Oder willst du dasAlles für eine erstaunungswürdige Frucht glücklicher Zufälle,für Werk eines Ohngefährs halten? Wohl, so heißt denn Gottselbst Ohngefähr; dies Ohngefähr ist allmächtig, allweise, vollGüte und Gnade.

Die Menschen, welche zur Zeit Christi lebten, konnten aber,da er nie lange an einem und demselben Orte wohnte, weder denganzen Zusammenhang seines Lehrgebäudes so übersehen, wiewir, die wir es nicht stückweise, sondern in Vollendung erhaltenhaben; noch konnten sie voraussehen, daß und wie sich dieOffenbarung, welche er von himmlischen und geistigen Dingenbrachte, über die ganze Welt verbreiten werde. Was mithin füruns allein nur Zeugniß von seiner göttlichen Sendung geworden,das konnte es unmöglich für die Zeitgenossen des Messias sein.Für sie mußten andere Wunder geschehen, die ihre Aufmerksamkeiterweckten und ihren Glauben fesselten.

Was vor ihren Augen geschah, diente aber eben so wenigdenen zur Ueberzeugung, die etwa ein Mrnschenalter, oder einJahrhundert nach ihnen lebten, als uns, die wir Jahrtausendenach ihnen kamen. Es war nur zunächst für die Zeitgen offen.Für alle Andern aber, welche um ein Menschenalter später kamen,folglich Jesum nicht persönlich gekannt hatten, ging dies Zeugniß 'seiner mesiianischen Würde verloren. Eben so wenig konnte ihnendamals schon, wie das junge Christenthum noch im Entstehen,