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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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9.

Was hat Jesus gelehrt?

Mark. t3, 3«.

Sammelt Schätze, häufet Gold,

Strebt nach Kronen, wenn ihr wollt:

Gold besiegt nicht jede Noth!

Kronen trösten nicht im Tod.

Nicht was Kluges ihr versteht,

Kirche nicht, und nicht Gebet,

Opfer nicht, und nicht AltarSchirmt vor ewiger Gefahr.

Eins nur rettet hier und dort:

Heiligkeit durch Jesu Wort!

Himmelssinn und EngelthalIst des ew'gen Glückes Saat.

So hat Jesus mich belehrt:

Heil dem Sünder, der ihn hört!

Dem nur fließet Jesu Blut,

Der, war Jesus lehrte, thut.

^Sa, der Messias redete gewaltiglich. Demurigeachtet war dieKlugheit, Vorsicht und Gewandtheit, und die eigenthümlicheseltene Gabe, mit welcher er das Dunkelste lichtvoll darstellen,das Höchste auch dem Unmündigen anschaulich machen konnte,keineswegs allein hinreichend, seinem Worte ewige Dauer zuverschaffen. Das Alles war nur Mittel, dem Worte erst Ein-gang und Aufnahme zu bereiten.

Auch wohl an andern Menschen sind große Rednereigen-schaften bewundert worden, mit denen sie mächtig auf das Volkeinwirkten. Allein ihr Werk war vorübergehend; ihr Wortverlor mit veränderten Zeitumständen allen Werth; höchstensschätzte man nachher noch die Kunst, mit der sie gesprochen undfür ihre Sache gesiegt hatten. Es hat Personen gegeben, diedurch ihre Menschenkenntniß, ihre Art, mit den Leuten um-zugehen, ihre richtige Beurtheilung der Umstände, ganze Na-tionen in gährende Bewegung versetzen konnten. Doch wederihre Thaten noch Zwecke waren von Dauer.

Christus Jesus hingegen war im Stande, mit hoher Ge-wißheit vorauszusagen: Himmel und Erde werden ver-