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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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27
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und dem Leben Jesu alle jene prophetischen Schilderungen derAlten. Er war es, den das hohe Alterthum so genau bezeichnethatte; Jeder mußte ihn erkennen.

Er ward geboren zu Bethlehem, in der Vaterstadt des KönigsDavid. Er ward geboren von einer Jungfrau, genannt Maria.Sie war die Verlobte Josephs, eines Zimmermanns und Nach-kommcns aus dem ganz gesunkenen, halb vergessenen königlichenGeschlechte Davids. Von jeher war in den morgenlänoischenFamilien die Sitte herrschend, mit strenger Sorgfalt die Gc-schlechtsregister der Vater aufgezeichnet zu bewahren und fort-zusetzen. Diese Sitte hat sich im Morgenlandc noch bis auf denheutigen Tag erhalten. Die Geschlcchtsregister waren von Fa-milie zu Familie nichts Unbekanntes. So legte der EvangelistMatthäus (1,2 bis 16) das Geschlcchtsregister Josephs denZeitgenossen vor. Die Mutter Jesu ward Josephs Weib.

In Bethlehem, in der Vaterstadt Davids selbst, mußte erdurch seltsame Verkettung der Umstände geboren werden. Auchhatte Micha, der Prophet des Alterthums, der bei siebenhundertJahre vor Christi Geburt lebte, geredet: Und du BethlehemCphrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, ausdir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, welches Aus-gang von Anfang und von Ewigkeit gewesen ist. (Micha 5, 1.)

Joseph selbst und Maria wohnten nicht in dieser StadtDavids, sondern zu Nazareth. Aber Alles geschah zu der Zeit,da das ganze Römerreich zum erstenmal in der Gewalt einesEinzigen, des Kaisers Augustus, vereint war, dessen gehorchen-der Unterkönig Herodes damals in Jerusalem lebte. Herodeshatte königlichen Hof, königliche Würde und Gewalt, doch warer an Rom zinsbar. Als nun der Kaiser die erste Schätzung imganzen Reich ausschrieb, und Jedermann in den Ort seiner Her-kunft reisen mußte, sein Vermögen wegen der Besteuerung an-zugeben, reisete auch Joseph, von Marien begleitet, nach Beth-lehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war.(Luk. 2, 4.) Hier gebar Maria den, von welchem die Prophe-zeiungen geredet hatten. Vielleicht scheinen diese kleinen Um-stände unsern Zeiten gering zu sein; sie waren es nicht im Plan