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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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nicht der Ruhm und die Herrlichkeit und die Herrschaft Romsüber den ganzen Erdkreis war das Vortreffliche, was sie leisteten.Nein, das Alles war irdisch und vergänglich. Rom ist heuteeine arme und ohnmächtige Stadt. Aber das, woran sie selbstam wenigsten dachten, daß es für die Welt das Wichtigste undBleibendste fein würde, und um dessen willen sie sich am wenigstenin Todesgefahr stürzten, das war das Vortreffliche. Sie ver-breiteten nämlich Griechenlands und Roms Wissenschaft undAufklärung wwit um sich her; sie brachten halbwilden Völkernihre Gesetzgebung und menschlichere Sitten. So wurden ihreWaffen das Werkzeug des Guten und Edlern zur Bekämpfungdes Rohen und Thierischen, und ganzen Nationen ward einefeinere Bildung und eine Empfänglichkeit für das Bessere zuTheil, die vorher nur Eigenthum weniger Städte gewesen war.

So breitete sich das Reich des Lichts streitend und siegreichiinmer in weitere Grenzen aus. Nur Rom selbst, ungewarntdurch der Griechen trauriges Beispiel, verlor Ruhm, Freiheitund Herrlichkeit wieder durch eben die Fehler, drnen jene unter-legen gewesen warm. Die Besteger der Welt wurden von ihrenLastern besiegt. Golddurst überwältigte die edlere Ruhmbegier;ehrgeizige Eigenliebe überwältigte die Liebe zum Vaterlande,und Schlemmerei und Wollust entnervte die tapfere Faust.In immerwährenden Bürgerkriegen ging die Freiheit Romsunter, und die Beherrscher der Welt lernten dem Zepter eineseinzigen ihrer Mitbürger gehorchen. Der erste Kaiser Romshieß Augustüs.

Auch das israelitische Volk war vorn Schwert der Römerbezwungen, und das Königreich Davids und Salomons ineine untcrthanige Provinz verwandelt worden. Denn als nachSalomons Tode das Volk zwicträchtig geworden, hatte es sichin zwei Königreiche getheilt, die von da an in feindseliger Eifer-sucht neben einander standen. Jedes dieser Königreiche, dasisraelitische mit seiner Hauptstadt Samaria, das jüdische mitseiner Hauptstadt Jerusalem, war nun zu schwach, eroberungs-süchtigen Feinden zu widerstehen. Zuerst fiel jenes unter desassyrischen Königs Salmanasser Gewalt, dann auch Jerusalem