Eben
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Brunnen schreibt. Sein Vater, k. preuß. Generallieut. und Ziethen's Nachfolgerals Chefdes Leibhusarenregiments, starb 1792 an den Folgen einer bei der Ein-nahme von Frankfurt a, M. erhaltenen Wunde. Als Fahnenjunker im Reg. s.Vaters zeichnete sich der junge E. in dem Feldzuge 1787 gegen die Patrioten inHolland aus; in der Folge als Premirrlieutenant in den Feldzügen 1792 u. 1793gegen die Franzosen. Bei Krcuznach schwer verwundet, diente er hierauf bei denj leichten Truppen, war Adjutant des Parteigängers, des Obersten Szekuly, und! schielt den preuß. Verdienstorden. 1799 nahm er s. Abschied, wurde Malteserrit-ter und trat 1800 in engl. Dienste als Rittmeister beim Negimente Pork Husaren.Nach der Auflösung dieses Regiments beim Frieden 1802 stellte ihn der Prinzvon Wales 1803 bei dem 10. Reg. leichter Dragoner, oder krinee vkVVale«'«ovn, an. Damals arbeitete er die Dienstinstructionen für die leichte Reiterei unddie Fußjäger in der englischen Armee aus; auch errichtete er auf Befehl des Prin-zen eine Compagnie leichter Pferde, nach Art der ungarischen Husaren, von Aus-landern, und sein für die neue Bewaffnung der engl. Cavalerie entworfenes Ma-nual wurde von dem Oberbefehlshaber, dem Herzoge von Vork, bei der Armee ein-geführt. 1806 ward er Major in einem Jägerregiment; 1807 diente er bis zumFrieden als Freiwilliger in den preuß. Truppencorps, unter dem General Blücher,»nd 1808 ging er mit einer Schar ausgewanderter Portugiesen nach Oporto, woer!m Dec. als Commandant der engl. Truppen angestellt wurde. Nach der Ein-schiffung des britischen Heeres bei Corunna bildete E. aus zerstreuten engl. Sol-daten ein Corps von 1000 M., das zu dem Heere des nachmal. Herzogs von Wel-lington stieß. Er selbst blieb in Oporto, von wo er die engl. Kricgscasse u, Kriegs-vorräthe aller Art nach Lissabon in Sicherheit brachte. Hier errichtete er aus De-serteurs der franz. Schweizerregimenter ein kleines Corps und führte dann im Febr.1809 eine Abtheilung der Lusitanian Legion nach Galicicn, wo er und der Mar-quis de la Romana die Bewaffnung des Landes unterstützten. Nach Portugal^ zurückberufen, übernahm er in Braga, wo das Volk im Aufruhr am 17. März' 1809 den portug. General Bcrnardin Gomez Freyre d'Andrade und s. Stab er-
mordet hatte, den ihm angetragenen Oberbefehl, war aber nicht im Stande, mit s.»ndisciplinirten Hcerhaufen, der aus 18,000 Ordonnanzbauern (Landsturm) und! nicht mehr als 995 regulairen Soldaten bestand, ohne Munition, langer als bis
I zum 20. März sich gegen das vordringende franz. Heer unter Soult zu behaupten.
Mit Cafse, Fahnen und Kanonen trat er s. Rückzug nach Oporto an, wo er am 26.März den Aufstand des Volks gegen die Anhänger der Franzofen, von welchen 15ermordet worden waren, stillte; aber schon am 29. eroberte Soult die Stadt mitSturm, und E., welcher die zerstreuten portug. Truppen bei Coimbra wieder sam-melte, verlor bei der Plünderung sein Vermögen. Sein Betragen erwarb ihm dieAchtung der Nation, sodaß ihn der Bischof von Oporto, Patriarch Eleito, welcherdie Revolution gegen die Franzosen leitete, mit einem goldenen Kreuze beschenkte;' auch wurden alle von ihm empfohleneOfsiciere befördert. Gleichwol fand Lord Be-reSford, der die portug. Armee, in welcher E. als Oberster anerkannt worden war,neu organisirte, für gut, ihn, den bisherigen britischen Major, bloß als Oberstlieu-tenant bei jener Armee anzustellen. E. fodertc daher s. Abschied, welchen ihmBeresford bewilligte, nicht aber die portug. Regierung, die ihn vielmehr zum Gou-. vemeur von Setuval ernannte. Auf den Befehl des englischen Gesandten nahmer die Stelle an mit dem Patente eines portug. Obersten. In der Folge befehligteer die 2000 M. starke Loyal Lusitanian Legion, in der Schlacht bei Busaco (27.j Sept. 1810), in den Linien von Torrcs Vedras und bei der Verfolgung Masse-^ »a's. 1811 zum engl. Oberstlieutenant und zum portugiesischen Brigadegeneral, ernannt, commandirte er eine Brigade Linieninfanterie in der Schlacht bei Fuentesd'Lnor, bei der Einschließung von Almeida, vor Rodrigo und bei Badajoz: hier-
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