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reijenbe Gaffeegdufet, wo fid» bie atabifd»en Stärd»enerjdhlcr oerfammeln.Unter ben ©trafen ift bie oon @t. = ^aul, ber fyier gewohnt l;aben fort, biegrößte, gerabefte unb fd»onfte. Der *Pafd»a oon DarnagE ift alg ©mit at»£>abfd»i bet begleitet unb SSertfjeibiger bet (»eiligen Garaoane, bie unter fei=net Sebecfung non t>ier jdhrlid» nad» SteEEa abgeht. Die Einwohner unter=(»alten mef»re Sianufacturen, befonberg in Stef[er = unb ©dbclElingen, welchenon biefer ©tabt ben Stamen DamagccnerElingen führen, in [eibenen unbbaumwollenen Seuchen unb eingelegten Arbeiten, treiben aud» beträchtlichen.[»anbei. — Die Damagccnerpflaume, eine große oorjöglid»e 3frt, ftammtaug ber ©egenb biefer ©tabt, ift aber jegt burd» basS ganje mittaglid»e Guropaoerbreitet. — Damaäcenertofen (rosaDamascena) i]t eine 8tofengat=tung, beten ©tocE 8 — 10 guf fjodf> wirb, unb bie fef»r angenehm riedjt;baljer aud» Stugcatrofe. — Damaficenertraüben nennt man biejenigenStauben, bie am ©tocEc getrocEnet werben, inbem man ben ©tiel einferbt;fie geben bie beften gtofen Stoftnen.
D a tn a ft, ein Eunftlid» gewebter 3eud», beffen ©ruttb ein glanjcnbesSoben ift, in weld»en man StanEen, Slumen unb giguten einwebt, tfnfangggab eS bloß feibene Damafte, nachher mad)te man fie aber aud» aug Seinenunb SBolle, j. 83. bamaficncS Sifd»jeug. Stad» (Einigen fort biefe 2(rt ju we=ben oon ben Sabploniern, nacl» tfnbern [pater oon ben Ginwohnetn ju Da;mageug etfunben worben [ein; legtere ©tabt t»at if»r ben Stamen gegeben.Die eigentlichen Damafte ftnb oon einer emsigen garbe: werben fte bunt ge=webt, [o oerdnbern fte Stamen unb Ginrid»tung unb werben ras de Sicile(ftcilianifcfjer Stafd») genannt. 3u bem [eibenen Damafte gegort auf» betDamafi oon Slot ober ©ase. 3n ben neuern Beton gaben juerfi bie Italienerunb f»ol(dnber Damaft oerfertigt, unb nod» im 17. Sagtg. erhielt man if»nnur aug Italien, befonberg aug ©enua. Die gransofen folgten aber balb nad»unb übertreffen »egt bie Staliener. tlud» aug Snbiett unb Ggina beEommenwir Damaft, ben bie Gngtanber befonberg gut nad»maa»en. 3egt wirb Damafiin Deutfcglanb in Stenge oerfertigt, oorsuglid» in Soginen unb in ber [dd»[.Dbctlaufig bei Bitfau. Stad» ben brei oetfd»iebenen 2frten, tote et in Dcutfdtolanb gewebt wirb, unteefegeibet man (»ortdnbifdjen, franjofifegen unb italieui=fegen Damaft.
Damiat, Damiette, ^anbelgftabt in Stieberagppfen am feierteno|tlid»en Hauptarm beg Stil, 2 Steilen oon beffen Stünbung, in einer frud»t=baten ©egenb; fte l»at 14,000 Ginwognet, 12 S?ofd»een, unb ift ber ©igcineg Eopti[cI»cn Sifdjofg. 3h re ^albfeibenseud» = gabriEen , ber £anbel mitSeinwanb unb fieinfamen, mit Saumwolle, fprifeger ©eibe, Steig (oon wel=d»cm europdi[d»e Äaufleute jdgtlid» auf 500 gagrjeugen 600,000 ©ade,bem SBertge nad» [urlf Still. Sgaler, augfugten), Gaffee, ©alntiaE unb ®e=treibe fmb [ef»r betrdd»tlid». Sei Damiat muffe 5tonig £ubwig IX. ff. b.)oon granfreid» in bem Äteujsuge, 1250, fid» mit einem 21» eile [cineg -f»eeregben ©aracenen gefangen geben.
Damienö (Stöbert grangoig), berüchtigt tsurdf» [ein meud»elm6rberi=[d»eg Unternehmen gegen Subtoig XV., geb. 1715 in bem Dorfe 2ieulop,im ehemal. tlrloig, ber ©ohn eineg armen fPdcgterg, übte fegon alg Änabe[o boggafte ©treid»e aug, baf man ign Robert - le - diable nannte. Grlief fid» 2 Stal alg ©olbat antoerben unb war nachher Sebienter im 3e=[uitencollegium ju fParig, oerlicf aber 1738 biefen Dienft, um fid» ju oer=heiratl»en. Dann biente er in oerfd»iebenen Raufern ber ^»auptfiabt, oergifteteeinen [einer fetten mit einem Saoement, ftahl 240 Souigbor unb nahm biegi«d»t. Darauf lebte er 5 Stonate lang in ©t. = Dmer, DünEitcgen unb