meters geht zwar hervor, dafs die äufsere Temperaturwahrscheiidich wegen der lockeren Beschaffenheit des Ge-birges, worin dasselbe aufgestellt war, sehr stark daraufeinwirkte, aber bei den regehnäfsigen Beobachtungen glei-chen sich diese Einwirkungen so aus, dafs die Durch-schnitts-Resultate der Wahrheit ziemlich nahe kommenmögen. Es scheint wenigstens, dafs die Grubenwetterkeinen bedeutenden Eiutlufs hierauf ausgeübt haben.
An dem unteren Beobachtungspunkte wurden zweiThermometer aufgeslellt; das eine in der gewöhnlichenArt in einem kleinen Einbrüche und in einem Bohrloche,welches 20 Zoll von dem Seitenstofse entfernt war, daszweite Thermometer wurde in ein 4 Fufs tiefes Bohr-loch versenkt, und bei jeder Beobachtung an einer Schnurherausgezogen.
Der erste Aufstcllungspunkt wurde in dem Quer-schlage gewählt, welcher aus dem Waldhausenschachtevom Flölze Rüttgersbank nach Herrnbank führt, 20-| Lach-ter vom Schachte entfernt, in einer Sandsteinbank. Ob-gleich der Einbruch mit einer guten Tliiire versehen war,so zeigten doch die Beobachtungen des ersten halben Jah-res, dafs an diesem Punkte die Einwirkung der Luft aufdas Thermometer zu grofs scy, denn die Temperaturwechselte von 5° bis 8°. Deshalb veränderte man die-sen Aufstcllungspunkt, und brachte die beiden Thermo-meter in eine kleine Strecke auf dem Flölze Röllgers-bank, durch welche gar kein Luftzug stattfindet, wo siein dem unter dem Flölze liegenden Sandstein ganz ebenso, wie oben beschrieben, und 33 ^ Lachter unter demoberen Beobachtungspunkte aufgestellt wurden. Das aufdie gewöhnliche Art aufgestellte Thermometer wurde mitA, dasjenige, welches bei den Beobachtungen aus demBohrloche herausgezogen wird, mit B bezeichnet. DieBeobachtungen wurden gleichzeitig mit den oberen ange-stellt, und gaben vom 2. Juli bis 30. Dec. 1829 bei 33Beobachtungen als Durchschnitt: