XXXVIII.
Die Insel Zante. Griechischer Bann-fluch. Zweite Ankunft in Korfu.Ancona.
25. April. An diesem Morgen war der Wind sehr heftig,die Wellen kamen mit großer Gewalt auf das Schiff zu. Wirfuhren wieder an viele bewohnte Inseln und an mehrere sichaus dem Meere erhebenden Felsen vorbei, die in der Entfernunggesehen, den Eindruck machten, als wenn die Felsen das Meerringsherum einschlössen. Großartig war das Schauspiel anzu-sehen, wie die furchtbaren Wellen sich an den Felsen brachenund in Schaum aufgelöst in's Meer zurückfielen. Um 10 Uhrkamen wir am Cap Spathi vorbei, wo eine bedeutende Festungsich auf einem Berge befand. Das Schiff fuhr heute nahe ander Küste vorbei, so daß wir die Inseln Eaprera, Sapientaund überhaupt beinahe alle jonischen Inseln sahen. Die Fahrtwar eine sehr interessante.
20. April. Morgens 5 Uhr landeten wir an der InselZante. Die Stadt gleichen Namens bildet einen Halbkreisum den Hafen, ist schön und regelmäßig, nach italienischerBanart. Wir besuchten mehrere schöne katholische und griechischeKirchen. In den Verkanfshallcn waren namentlich Eorinthcnund Mnseatwcin zu kaufen. Auch der Blumenmarkt war sehrschön. In einiger Entfernung von der Stadt thront auf einemBerge das Kastei, welches beinahe die ganze Insel beherrscht.Es wurde uns gesagt, die Insel Zante, die eine reizende Brge hat,zähle 00,000 Einwohner und soll die schönste Insel der llcvantcsein. In den Straßen bemerkten wir mehrere Gruppen Men-schen zusammenstehend und sich eifrig unterhaltend. Wir be-dauerten nicht länger bleiben zu können und kehrten zum Schiff