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Kaufmannsgütcr ein- und ausgeladen wurden, und fuhren nochin der Nacht weiter. In Folge des etwas bewegten MccreShatte sich der Zustand unserer seekranken Herren verschlimmert.
24. April. Sonntag. Auch diesen Morgen ist das Meer !
durch den Wind recht bewegt. Einzelne kleine Wellen, von' der !
Seite kommend, warfen ihr Wasser übcr'S Deck, waS, da sie !
ganz unerwartet kamen, zn allerlei komischen Auftritten führte, j
Gegen 10 Uhr fuhren wir an der Insel Areona und noch anmehreren kleinen Inseln vorbei, die alle bewohnt sind. Dieeinzelnen Gebäude, namentlich die dlirchcn und dllöster, nahmensich vom Schiff anS sehr großartig und Prächtig anS. Auchschien die Vegetation eine üppige zn sein. Die Höhen auf denInseln waren mit Bäumen bewachsen und trugen durch ihrmannigfaltiges Grün sehr dazu bei, das Bild recht lebendig znmachen. Da die Inseln durch kleine Segelschiffe in fortwährenderVerbindung stehen, so war heute die Fahrt durchaus nichteinförmig.
Gegen Mittag sahen wir die Insel Syra mit ihren hohenBergen, wo gegen 1'/., Uhr die Anker geworfen und die gesundenHerren, worunter auch ich mich befand, sich an's Land setzenließen. Im Hafen waren viele Schiffe mit Ein- und Ausladenbeschäftigt, und in der Stadt, die nmphithcatralisch den Berghinauf gebaut ist, wurde heute die Vereinigung der IonischenInseln mit Griechenland gefeiert, wodurch es auf den Straßenrecht lebhaft zuging. Wie wir von einem, etwas Deutschredenden SchisfSbcamtcn hörten, war die Stimmung gar nichtzn Gunsten des jungen Bönigs. Die drei, von Franziskanernbedienten katholischen dlirchcn, die wir besuchten, mit dembischöflichen Sitz, liegen auf der höchsten Spitze dcö mühsamzn ersteigenden Berges. Zuletzt mußten nun noch, um zumbischöflichen Palastc zu gelangen, mehrere hundert Stufen erstie-gen werden.
Der hochw. Herr Bischof von Shra, ein ehrwürdiger Greis,mpfing uns mit der größten Liebenswürdigkeit und ließ uns