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sieht und mit herrlichen Palmen umgeben ist. Um 11 Uhrließen wir uns in einer Barke znr Stadt fahren, besuchten dieKirche und Kapelle der Franziskaner. In ersterer befinden sichnenn schöne Altäre. Die guten Bäter waren so freundlich undboten nnS von ihrem herrlichen Cypcrwcin an. Dann besuchtenwir noch die ehrwürdigen Schwestern von: h. Joseph, wo dieNclignicn und daS Blut des h. LntzinS aufbewahrt werden.
Die ehrwürdige Oberin gab nnS nicht nur ausgezeichneten Weinzum Trinken, sondern nöthigte nnS, noch einige Flaschen vombesten Cyperwein mitzunehmen, znr Stärkung auf der Reise.Wir kehrten zum Schiff zurück, welches um 2 Uhr weiter fuhr. !
Als dasselbe sich in Bewegung setzte, standen am Ufer viele !
Insulaner, welche laut riefen: „Noch ein Passagier, noch ein !Passagier!" Es bewies sich dies aber als ein Irrthum, da derZurückgebliebene ein Fremder war, der noch auf der Inselweilen wollte. Heute ist die Fahrt vom herrlichsten Wetterbcgünjugt. 3'/., Uhr fuhren wir am EaP Jaffa vorbei.
Ick. April. Wieder schöne Fahrt. Gegen 12 Uhr fuhrenwir an der Spitze von Kleinasien mit ihren hohen Gebirgenganz in der Nähe von Meis vorbei. In der Nacht vomIck. auf den 20. landete daö Schiff gegen 1 Uhr an derInsel Rhodos.
20. April. 5^2 Uhr ließen wir nnS in einer Barke an's !Land setzen. Rhodos, die altbcrühmtc Festung der Johanniter-Rittcr, nun aber Eigenthum der Türken, ist ein Bild der Zer-störung, theils durch unglückliche Kriege, theils durch Erdbebenund Explosionen. In der verlassenen Ritterstadt sieht man nochdie Häuser der Ritter mit ihren noch wohlerhaltcncn Wappen, worinfast in jedem Hause die französische Lilie zu sehen ist. Besondersmannigfaltig und reich sind die Wappen der Großmeister.
Die Kirche des Ordens liegt in Trümmern, doch waren nochschöne Stellen des Mosaikbodcns zu sehen, wovon ich nocheinige Steine als Andenken mitnahm. Bon dem halbzerfallcnenGlockenthnrmc hat man eine der schönsten Fcrnsichtcn über das