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hier sehr reinlich und daS Kloster hat eine recht gesunde Mgc.Die guten Schwestern gaben uns ein Andenken, welches wirunter uns vcrloostcn, der glückliche Gewinner war ich nicht.Etwas später ging ich, sowie auch noch einige Herren und der! Pater Präses nach dem eine kleine Stunde von hier entfernten
! Jaffa Sapha und besuchten daö Haus, worin die Apostel Jaeobns
und Johannes geboren waren. Hier steht eine dem gänzlichenVerfall nahe kleine Kirche. Auf diesem Wege sahen wir „Naim",wo der Herr den Sohn der Wittwe vom Tode erweckte mit den! Worten: „Jüngling, ich sage Dir, steh' auf". —- In der Ent-
j fcrnung war der Berg Earmel und der Tabor und zwischen
! beiden eine liebliche Thalgcgend, und sahen wir außerdem Naim,
Endor, wo die Hexe wohnte, die dem Könige Saul wahrsagteund ihm sein Verderben ankündigte. Auf dem Rückwege folgtenwir einer Einladung des Schenk von Jaffa, in diesem Hauseging es recht patriarchalisch zu. Dort angekommen, wurdenwir am Eingänge vom Scheik empfangen und in das Inneredes Gebäudes, welches aber nur einen großen Raum bildet,geführt. Pllnkö vom Eingang befanden sich die sogenannte»
> Kornkammern, wo die Borräthe für ein ganzes Jahr aufge-speichert waren. Dem Eingang gegenüber waren Teppiche undMatten aufgerollt, denn hier waren die Schlafstellen für Mann! und Weib, Kinder, Knechte und Mägde. An der rechten Seite! war ein Theil des Raumes znr Küche eingerichtet, der andere! Theil diente als Stallnng für Pferde, Ochs, Esel re. . . .
Ueber dem Raume, den das Vieh einnahm, war der sogenannte! Empfangösalon. Wir mußten eine kleine unbcgncme Treppe! ersteigen. Oben angekommen war der Fußboden mit persischen
! Teppichen belegt und rings herum waren rothe damastscidcnc
Divans und Kissen, worauf wir uns niederlassen mußten. DerPater Präses machte den Dollmetschcr. Zuerst wurde uns dieganze Familie vorgestellt, alle schöne kräftige Gestalten, danngab es Kaffee und den unausbleiblichen Nargileh, wobei letztererzum Zeichen der Freundschaft, von Mund zu Mund ging. Der