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worunter etwa 1000 Katholiken sind, die Andern theilen sichwieder in viele verschiedene Konfessionen, wovon aber die Griechendie Mehrzahl bilden. In und um Jerusalem, sind sieben Hügel:Sion im Süden, Moriah im Osten, Akra im Norden, dannvier kleinere Hügel: Golgatha, Bezetha, Ophle und Gihon.Zwischen den Hügeln Sion und Golgatha, der Akra, Moriahund Ophlc zieht sich das Kttscmachcr-Thal; die Bäche Ecdron,Gihon und auch der Teich Bcthesda liegen trocken. Der tür-kische Gouverneur wohnt an der Stelle, wo die Burg Antoniogestanden, welche von Hcrodcs erbaut worden. Die Hanptthorcder Stadt sind nach den vier Himmelsgegenden gerichtet, imOsten das StephanSthor, welches nach dem Garten Gethscmaneund das Thal Josaphat führt; im Süden das Sionsthor; imWesten das Jaffathor und im Norden das DamasknSthor. Dasgoldene Thor, wodurch der Herr am Palmsonntag seinen Ein-zug hielt, ist wie schon früher erwähnt, von den Türken zuge-mauert worden, weil bei den Muselmännern der Glaube herrscht,durch dieses Thor würde die Stadt von den Abendländern ein-mal wieder eingenommen werden und zwar an einem Freitagein der Betstunde von 11—12. (Ruhetag der Muselmänner.)In den meisten Straßen, die sehr eng und einförmig sind, siehtman nur Ruinen und Trümmerhaufen von früheren schönenHäusern und Palästen. Die Häuser haben nur wenige kleineFenster an der Straße. Ein Haus wird speziell als dasjenigeder h. Bcronika bezeichnet. Bon Handel und Industrie ist hierkeine Rede, die meisten Einwohner leben von den Almosen, welchedie Pilger nach Jerusalem bringen. Der Bazar, wo ich einigeEinkäufe machte, wird znr Ostcrzcit von fremden Kaufleutenbesucht, welche hier ihre Waaren verkaufen. Soviel über Jeru-salem. — Der Weg gegen Nazarcth, den wir nun einschlugen,führte uns zuerst durch das Dorf Bccroth, wo Maria undJoseph, die mit dem Kinde zum Osterfeste nach Jerusalem ge-reist waren, und den Knaben Jesus verloren hatten, ihn zuerstvermißten und glaubten, er sei bei ihren Reisegefährten, und