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Divans, raucht ihren Nargileh oder Schibuck, kocht und trinktihren Kaffee. Die Griechen haben einen großen Theil der Kirche,der mit einer Mauer abgesperrt ist, unter der zweiten Kuppelliegt und den Namen „Katholieon" führt. Schöne, künstlicheund werthvolle Bilder auf Goldgrund bedecken die Wände, undder Altar ist reich mit Silber geschmückt. In der Nähe desAltars wird eine Stelle gezeigt, welche den Mittelpunkt derErde bezeichnen soll. Unten und auf den Emporen in der h.Grabeskirche wohnen viele griechische Popen mit ihren Frauenund Kindern. Ich sah in der Kirche Tücher znm Trocknen vonder Galerie hcrnntcrhängen. Die Griechen machen bei ihremGottesdienst und bei ihrem läuten in der Kirche, indem sie be-ständig auf hölzerne Bretter oder Stahlstübc schlagen, ein un-angenehmes Geräusch und einen entsetzlichen Spektakel. Die.Kopien, Iacobitcn und Maroniten wohnen außerhalb der Kirche.Die Franziskaner besitzen neben der h. Grabcskirchc ein kleinesKloster, welches aber keinen andern Ein- und Ausgang hat undhaben darf, als durch die h. Grabeskirche. Wenn eS den Türkennicht gefällt die Kirche zu öffnen, so sind die armen Älostcrbc-wohncr eingesperrt. In der großen Kirchenthnr ist eine kleineOeffnung cingcschnittcn, wodurch dann nur die Verbindung mitder Außenwelt unterhalten werden kann und die armen Fran-ziskaner ihren Lebensunterhalt in Empfang nehmen müssen.Wünschen die Ehristen die Thüre geöffnet, so muß hierzu dieErlaubniß bei dem Pascha mit vielen Weitläufigkeiten nachge-sucht und im günstigen Falle noch einen Tribut an die Türkenbezahlt werden. Als wir unsere Rosenkränze im h. Grabesegnen ließen, war die Kirche verschlossen und mußten auch wiruns den Zutritt erkaufen. Da Katzen und Hunde im Orientvon den Türken zu den heiligen Thieren gezählt werden, so siehtman auch diese in der Kirche. Unter der Hanptküppcl, welchevon 18 Säulen getragen und eine Rotunde bildet, ist das h.Grab und ist dicser Theil der Basilika die eigentliche h. Grabes-kirche. Das h. Grab ist in einem Felsen ausgehauen und bc-