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Worte des Herrn erinnert: „Mich hat sehr, verlangt das Oster-lamm mit Euch zn essen, ehe denn ich sterbe" und dankte demHerrn für das Glück, daß Er nur hatte zu Theil werden lassen,das heiligste der Geheimnisse dort empfangen zu können, wo
dessen Einsetzung stattgefunden.Die katholischen
Einwohner Jerusalems hatten außerhalb dcS türkischen Militair-spaliers, damit der innere Raum frei blieb, Platz genommenund wurden nun zn zweien von einem Franziskaner-Pater vonder einen Seite durch das Militairspalier zum Altare geführt,dann vom Ccremonicnmeister nach empfangener hl. Commnnionnach der andern Seite wieder zurück geleitet. Zuerst kamen dieMänner, die auch bei der heil. Communion den Kopf bedeckthielten, dann die Frauen.
Ich kann nicht umhin, hier einen schönen Zug von türkischenSoldaten mitzutheilen.
Unter den Frauen erregten zwei, ganz gleich gekleidet, meineAufmerksamkeit, die nach Empfang der heil. Eommunion sichsogleich entfernten und zuletzt wieder kehrten und eine reichgekleidete kranke Frau an den Altar trugen, wo sich Letzterenieder kniete. Der Eeremonicnmcistcr, der dieses nicht bemerkthatte, führte die beiden Dienerinnen, in dem Glauben, daßdiese zuletzt commnnicirt hätten, zurück und nun blieb die armehülflosc kranke Frau ganz allein zurück. Der Patriarch reichteauch ihr die hl. Communion, der Ceremonicnmeistcr wollte siewegführen, allein die Kranke vermochte nicht ohne Hülfe aufzu-stehen. Von den geistlichen Herren, die alle im Ornat waren,konnte Keiner sie wegbringen; dies bemerkten nun zwei türkischeSoldaten, gaben ihrem Nebenmann ihr Gewehr und kamen mitniedergeschlagenen Augen und über die Brust gekreuzten Armenznm Altare, hoben die kranke Frau auf und trugen sie wiederzn ihren Dienerinnen zurück. Mir war's, als wenn Engelnicht ehrerbietiger znm Altar des Herrn hinzutreten könnten,als diese beiden Türken. Ich betete, Gott möge diesen beidenmitleidigen Soldaten ihren Liebesdienst reichlich mit Seiner
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