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freundlichst zuzusagen. Als der hochw. Herr sich entfernt hatte,
! kam Herr Baron von Lenk mit sämmtlichen GencralconsnlatS-
! bcamten zum Gegenbesuch und machte sich durch seine Rath-
j schlüge bezüglich der projcetirtcn Ausflüge sehr nützlich und
! angenehm. Wie groß war aber unser freudiges Erstaunen, alsI gegen 2 Uhr Sc. Excellenz der hachmürdigc Herr Patriarch vons > Jerusalem, Monsignorc Valcrga, in feierlichem Anfzuge, begleitet
! von seinem Gcncralvikar und Sckretair, unter Kawassen-
Nedccknng, welche mit ihren langen Stäben beständig takt-mäßig auf die Erde stießen, erschien, um unsern Bestich zu, erwidern.
Diese Auszeichnung und Ehre ist noch keiner Karawane zu! Theil geworden. Die Güte und Freundlichkeit des hochw. Herr»
^ rührten unS zu Thränen. Bei dieser Gelegenheit hörten wir auch,wie sehr der hochw. Herr Cardinal-Erzbischof von Köln, Johannes! von Gcisscstdcr Clcrns und daö Volk der ErzdiöccseKöln im Orient
i in Ansehen steht. Gott gebe, daß die Erzdiöccse sich dieses Ruhmes
! immer würdiger mache. Nachdem die Besuche sich verabschiedet
! hatten, begab sich die Karawane, geführt von dein Direetor des
! HoSpiz und zum Schutze begleitet von einem Kawas, zum
! andächtigen Besuch verschiedener hl. Stätten. Zuerst gingen
! wir nach dem von PaterNatisbonnc gestifteten Kloster „Leen buiu»".
! In diesem Kloster befindet sich unter Leitung der „Tochter Sion's"
! das Viädchcn-Waiscn-Jnstitut, worin namentlich die Kinder
untergebracht sind, deren Eltern im Jahre 1860 ihres christlicheni Bekenntnisses wegen von den fanatischen Drusen in DamasknSermordet worden. Die armen Kinder haben diese Grcnelthatenselbst mit ansehen müssen, und danken nun Gott, an diesemfriedlichen Orte eine so liebevolle Aufnahme gefunden zu haben.Die Kinder sahen blühend und gesund anS, waren bei unsererAnkunft mit weiblichen Handarbeiten beschäftigt und begrüßtenuns mit einigen mehrstimmigen arabischen Marienlicdcrn.Tann begaben wir unS in's Kloster zum „Ecce Homo-Bogen",wo der Herr dem Bolkc gezeigt worden war und Pilatns sprach: