hier die Katholiken genannt werden). Das Militär bildete nmdas hl. Grab herum Spalier, und vor demselben war ein Thronfür den Herrn Patriarchen, Monsignorc Valcrga, aufgerichtet.Gleich nach 6 Uhr erschien der Patriarch, umgeben von zahl-reichem Clerus, und mit ihm der Vertreter Frankreichs mitseinen beiden Kanzlern, weil Frankreich die Schntzmacht deshl. Landes ist. Als der Patriarch auf dem Throne Platzgenommen und die sehr kostbaren und reichen Pontifikalgewändcrangelegt hatte- begann unter Assistenz des Eanonikns vomheil. Grabe die feierliche Palmenweihc. Die einzelnen Palm-zweige waren im hl. Grabe niedergelegt.
Nach der Palmenwcihe begab sich zuerst die Geistlichkeit,die Vertreter Frankreichs, die Mitglieder der Karawane ausDeutschland und Frankreich und zuletzt das Volk an den Thronund empfingen knieend aus den Händen des Patriarchen jedereinen Palmzweig. Nach deren Austhcilung begann die Pro-zession, welche viermal das heil. Grab umzog, wobei jedesmaldie Evangelien gesungen wurden. Erhebend war der Anblickwie der Patriarch, ein ehrwürdiger Greis mit langem weißemBarte, umgeben von seinen Canonieis, dem als Pilgererschienenen Wcltclerus, den Vätcrn des heil. Franziskns undvon einer großen Zahl der Gläubigen, jeder mit einem 3—5 Fußhohen Palmzweige in der Hand, um das heilige Grab zogen.
Freudig, mit Palmen geschmückt, kam einst Dein Volk Direntgegen:
Bitten, Gelübde, Gesang bringen entgegen auch wir.
Schuldiges Lob Dir sangen nicht Jene, bevor Du gelitten;
Jetzt, da hoch Du regierst, tönet Dir unser Gesang.
Diese gefiele» Dir wohl, so gefalle Dir unsere Andacht,
Milder, o gütiger Herr, welchem das Gute gefällt.
Bischos ThcodulphuS 1 ° 821.
Nach der Procession begann in der Maria-Magdalena-Capelle das Pontifical-Amt.