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16. März. Nach beendigter hl. Messe nahm die Karawanezwei Wagen mit arabischen Pferden und türkischer Bedienung.
Wir machten eine Spazierfahrt durch die Stadt und fuhrendann zu den HanptsehcnSwürdigkeiten außerhalb der Stadt.Zuerst kamen wir an eine in Kreuzform in einen Marmorberggebrochene unterirdische Kirche mit angrenzenden Katakomben.
An den Scitcnwändcn waren vierzehn und unter dem Fußbodenzwei Gräber sichtbar. Die Wände sind mit FreÄo-Gcmälden,Engel darstellend, geschmückt. Die Kirche selbst ist schon seit un-denklicher Zeit von den Ehristen verlassen. Am Fuße desBerges sind schon seit einigen Jahren Marmor-Steinbrücheoffen gelegt, so daß man jetzt nur noch sieben Stufen bis aufden Fußboden der Kirche hinabzusteigen hat. Der Marmor,der hier gewonnen wird, ist weiß. Wir fuhren nun zur SäuledcS PompcjnS. Sie ist von Granit, über 100 Fuß hoch undder etwa hh, nnterminirte Sockel 'hat 15 Fuß Quadrat.Dann fuhren wir an einige am Nil gelegene, von Ali Paschain wunderschön angelegten Gärten erbaute Paläste und Harcm'svorbei. Die Eingänge wurden von Verschnittenen bewacht undein Eintritt selbstredend nicht möglich. Auf dem Nil fuhrenin herrlich geschmückten Fahrzeugen gleichsam unter einem Zeltevon kostbaren Teppichen, mehrere Favoritinnen des Pascha's,bewacht von vielen Aufsehern, welche in Gondeln um die Schiffeherumfuhren. Die Rnderkncchte waren schwarze türkische Sklaven,die in ihren bunten Anzügen einen recht malerischen Anblickdarboten. Dann fuhren wir znr Kirche der Griechen, in dersich der Stein befindet, worauf daS Rad gestanden, mit dem diehl. Catharina gerädert worden ist. Dann besuchten wir diedem hl. SabaS geweihte Kirche der Armenier. Diese Kirche istin Krenzform aufgeführt und enthält mehrere herrliche Madonna-bilder. In der Kirche befindet sich ein sehr alter Altar, vordem nenn silberne Lampen brannten. Diese Kirche war früherein Götzcn-Tempcl. Nun begaben wir unS zu der uraltenSt. Marcuskirchc, welche den Kopten gehört. Wir sahen hier
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