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hinuntergehen, mn auf dcn Fußboden zu kommen. Auch sühneunser Weg noch dem Jndcnkirchhof mit. seinen ölten Dcnknüilern.Auf sehr viele Lcichcnstcine hatten fromme Angehörige kleineSteine gelegt, welche eben so viele Gebete für ihre Seelenruhebedeuten sollten.
Die Karawane beschloß, dcn Abend um 7 Uhr nach Wienweiterznreiscn.
Der Reisegefährte Herr Hcrmens war den Tag über sehrkrank, desto angenehmer überraschte uns sein Entschluß, da ersich wieder besser fühlte, mit weiter zu reisen, und wir nunmehrnicht aufgehalten waren. Als die Karawane Abends im Warte-saal war, wurde es nnS Allen recht klar, weshalb wir in Pragsowohl aus dcn Straßen, als wie im Hotel und Eafs's, stets! von Neugierigen und Fragenden umringt waren. Man denkesich unser Erstaune», wozu Irrthümer nicht hinführen. DerEisenbahnzng, der uns nach Wien bringen sollte, kam an, undich wollte dcn Saal verlassen, um einzusteigen, als plötzlich einHerr seinen Mantel ablegte und sich mir in der Uniform eineshöheren Polizcibeamtcn mit den Worten vorstellte: „Mein Herr!es wird Ihnen nicht unangenehm sein, wenn ich mir erlaube,Ihnen mitzutheilen, daß ich soeben an Sc. Excellenz dcn HerrnMinister des Innern per Telegraph die Nachricht schickte, die zuerwartende Deputation aus Schleswig-Holstein, bestehend ausneun Herren, würde heute Abend von Prag nach Wien abreisen,um eine Audienz bei Sr. Majestät dem Kaiser nachzusuchen."Der gute Herr hatte also in seinem Diensteifer uns für dieAbgesandten von SchleSwig-Holstcin angesehen. Ich sagte ihmaber, daß wir keine Deputation aus dem Norden in politischerAngelegenheit bildeten, sondern nur einfache Pilger nach demhl. Lande seien, ließ ihn, seine Verlegenheit bemerkend, stehen,und begab mich zu meinem Coups.
! In der Nacht erhielt die Locomotive einen Schaden, wo-
durch der Zug sich um eine Stunde verspätete.
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