theil zu geben), aber gewiß keiner ei g entli ch e» S e e l e; wenneine solche je so was gefugt Hut, so war es ein Kompliment gegendie Damen, und zwar ein sehr unartiges, weil es ein Pasquillauf alle vernünftigen Männer ist, und doch ist es eine Frage, obes ein Kompliment für die Dame» ist. Viele Männer haltendas weibliche Geschlecht für so schwach, eitel, leichtgläubig undeingebildet, daß sie Alles glauben, was man ihnen sagt, sobaldes die Macht ihrer Reize angeht. Diese Männer, wenn mansie anders so nennen kann, irren sich aber gar sehr. Nicht wahr,Madam?
Wenn Mail aber einer Vorstellung, die sich auf einen sol-chen Trieb stutzt, muthwillig nachhängt, nicht allein nicht wi-derstehen will, sonder» sich gar eine Ehre daraus macht, nichtzu widerstehen, und sich für einen Eingeweihten in die Mysteriender Alles beglückenden Statur hält, sobald man sich solche Liebcs-schlösser in der Luft bauen kann, ja mein Gott, was ist danicht unwiderstehlich in der Welt I Wäre doch wohl gar diekranke Frau im Geliert gestorben, wenn der Schneider nicht ge-kommen wäre, oder hat doch einer schon seine Frau für einGlas Branntewein Andern überlassen. Da ist es freilich keinWunder, wenn Glück und Ruhe dahin gehen, als hätten sie niebei einem gewohnt, und ist es noch gut, wenn nur Glück undRuhe flieh». Eine solche Liebe führt ihre Lieblinge oft in Ket-ten nach kelle, und mich dünkt von Rechtswegen.
Die Liebe, die ich dem vernünftigen Manne für anständighalte, verbält sich zu der, gegen welche ich schreibe, so wie die