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feste und tapferste, sondern auch das wollüstigste Volk auf derWelt, hielten wahrlich die Mädchen nicht für Göttinnen, oderden Umgang mit ihnen für Paradies oder ihre Liebe für unwi-derstehlich. Sie erzeigten ihnen nicht einmal die Achtung, dieman wenigstes von einem freien Volk, ich will nicht sagen voneinem gefühlvollen, gegen ein schwaches Geschlecht hätte er-warten sollen. Sie brauchten sie, die organisirteu Fleischmassenzu zeugen, aus denen sie selbst nachher Helden, Weise undDichter formten, und ließen sie übrigens gehen. Sie wohntenim Innersten des Hauses, kamen nicht in Männergesellschasten,wodurch ihnen denn freilich aller Weg abgeschnitten ward, sichfür so kluge Köpfe gehörig auszubilden, daher sie Immer schlech-ter und verächtlicher werden mußten. Daß ihnen wahrhaftiggroße Männer courten, diese Achtung mußten sie sich erst durchbesondere auszeichnende Geistesgaben erwerben, und diese Be-suche waren nicht von der verliebten Art. Das Vermögen, dasihnen die Natur gegeben hat, ein dringendes Verlangen anfeine angenehme und nützliche Art zu befriedigen, rechneten sieihnen für kein Verdienst an, und, wie mich dünkt, mit großemRecht; denn es ist ein Handel, wobei beide Parteien gewin-nen. Die Ausdrücke Herz verschenken, Gunst verschen-ken, sind wieder poetische Blümchen. Kein Mädchen schenktihr Herz weg, sie verkauft es entweder für Geld oder Ehre, odervertauscht es gegen ein anderes, wobei sie Vortheil hat, oderdoch zu haben glaubt. Aber was führe ich Ihnen die Griechenan? Gibt es nicht heutzutag ein sehr vernünftiges Volk, das
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