Druckschrift 
2 (1844)
Entstehung
Seite
220
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nach Ruhe seufzten, als sie das Wirthshaus sahen, wo sie sicherauicken sollten, sich mit einem Hcldenmuth entschließen sehenweiter zu reisen, der wirklich etwas Ähnliches mit jenemMuth des Negulus hatte, der ihn nach Karthago zurückzuge-hen trieb, ob er gleich wußte, daß man ihn dort in eine Artvon deutschem Postwagen setzen, und so den Berg herunter rol-len lassen würde.

Also fallen die Postkutschen-Intriguen mit den Postkutschenselbst, den rechten Treibhäusern für Episoden und Entdeckungen,schlechterdings weg. Aber im Hannoverischen, wird man sagen,ist ja nun eine Postkutsche. Gut, ich weiß es, und zwar eine,die immer so gut ist, als eine englische. Also soll man alleRomane auf dem Wege zwischen Haarburg und Münden an-fangen lassen, den man jetzt so geschwind zurücklegt, daß mankaum Zeit hat recht bekannt zu werden? Alles was ja dieFremden thun, ist, daß sie in das Lob des Königs ausbrechen,der dieses so geordnet hat, oder schlafen. Denn sie sind gemei-niglich, ehe sie in diese Kutsche kommen, so abgemattet, daß sienun glauben, sie wären zu Hause oder lägen im Bette. Dassind aber in der That die rechten Gegenstände für einen Roman,fünf schlafende Kaufleute schnarchend einzuführen, oder ein Ka-pitel mit dem Lobe des Königs anzufüllen. Das Erstere ist schlech-terdings gar kein Gegenstand für ein Buch, und das Letzterefür keinen Roman. Aber ich bin durch diesen unnützen Einwurfnur von meiner Sache abgekommen. Ja wenn nicht noch zu-weilen ein Kloster wäre, wo man ein verliebtes Paar unter-